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Dick Button

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Dick Button: Olympische Spiele 1952Dick Button: Olympische Spiele 1952

Dick Button, eigentlich Richard Totten Button, (*1929), amerikanischer Eiskunstläufer. Als zweifacher Olympiasieger (1948 und 1952) und fünffacher Weltmeister (1948-1952) war er der dominierende Akteur seiner Zeit.

Button wurde am 18. Juli 1929 in Englewood (New Jersey) geboren und absolvierte ein Jurastudium an der Harvard University. Im Alter von elf Jahren stand er erstmals auf Schlittschuhen, mit 13 Jahren begann er an Wettkämpfen teilzunehmen und mit 14 Jahren wurde er US-Meister bei den Junioren. Als 16-Jähriger holte Button erstmals den nationalen Meistertitel in der unbeschränkten Altersklasse, dies war der Auftakt zu einer beispiellosen Siegesserie: Siebenmal in Folge wurde er amerikanischer Meister (1946-1952). Sein erster großer internationaler Erfolg war die Silbermedaille bei den Weltmeisterschaften 1947.

Bereits ein Jahr später gelang Button der Sprung an die Spitze, und er avancierte zum dominierenden Eiskunstläufer seiner Zeit. 1948 bei den Olympischen Winterspielen von Sankt Moritz (Schweiz) holte er die Goldmedaille und war damit der erste amerikanische Olympiasieger im Eiskunstlaufen. Bei diesem Wettkampf war er auch der erste Athlet, der einen Doppelaxel erfolgreich präsentierte. Generell zeigte Button große Kreativität bei der Einführung neuer Figuren und Sprungtechniken. Sein Laufstil verband Präzision, Athletik und hohe künstlerische Ausdruckskraft. Seine überragenden Leistungen wurde 1949 mit dem Sullivan Award honoriert, einer Auszeichnung für den besten Amateursportler des Landes, der in diesem Jahr zum ersten Mal an einen Eiskunstläufer vergeben wurde.

1948 wurde er zudem erstmals Weltmeister, und er demonstrierte seine Überlegenheit, indem er diesen Titel viermal in Folge verteidigte. Bei den Winterspielen von Oslo (Norwegen) 1952 gelang es Button, seinen Olympiasieg zu wiederholen. Sein Wechsel ins Profilager im selben Jahr markierte den Start in eine erfolgreiche Phase, in der er als Star einer Eisrevue, den „Ice Capades”, auf Tournee ging. Durch seine Auftritte wurde die Popularität des Eiskunstlaufs der Herren beträchtlich gesteigert. Nach Beendigung seiner aktiven Karriere gründete er eine eigene TV-Produktionsgesellschaft und arbeitete für das Fernsehen als Kommentator bei Eiskunstlaufmeisterschaften.

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