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  • Akkulturation – Wikipedia

    Der Begriff Akkulturation bezeichnet das Hineinwachsen einer Person in ihre kulturelle Umwelt. In der Regel bezieht sich der Begriff auf Heranwachsende, also Kinder und Jugendliche ...

  • psychische Akkulturation

    Subjektive Störungskonzepte, kulturelle Orientierung und psychische Akkulturation: Kausalattribuierung deutscher Mütter und Mütter mit türkischem Migrationshintergrund in Bezug ...

  • Hoffmann: Schule und Akkulturation. Geschlechtsdifferente Erziehung ...

    Andreas Hoffmann Schule und Akkulturation Geschlechtsdifferente Erziehung von Knaben und Mädchen der Hamburger jüdisch-liberalen Oberschicht 1848–1942

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Akkulturation

Enzyklopädieartikel

Akkulturation (lateinisch: Kulturanpassung), soziologische bzw. ethnologische Bezeichnung für die Annahme fremder (geistiger oder materieller) Kulturelemente durch Individuen oder Gruppen. Zumeist wird damit der Prozess bezeichnet, in dem sich eine gesellschaftliche Gruppe einer als überlegen angesehenen Kultur unterwirft, indem sie versucht, sich dieser Dominanzkultur anzugleichen. Die übernommenen Kulturelemente können Wertvorstellungen, Normen, Techniken, Verhaltensweisen, Institutionen und vieles andere mehr sein. Durch Akkulturation werden als selbstverständlich erachtete eigene Kulturmuster relativiert und erfahren häufig eine negative Neubewertung.

Der Begriff Akkulturation, der oftmals auch mit dem der Sozialisation gleichgesetzt wird, kam in der Ethnologie des ausgehenden 19. Jahrhunderts auf. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Beschäftigung mit Akkulturationsphänomenen zu einem wichtigen Forschungsgegenstand. Untersucht wurden hauptsächlich Akkulturationsprozesse bei Arbeitsmigranten und Flüchtlingen.

Die völlige Übernahme einer fremden Kultur wird als Assimilation bezeichnet.

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