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  • Fehde – Wikipedia

    Dieser Artikel befasst sich mit dem rechtlichen Begriff; zum Begriff im Wrestling Storyline (Wrestling).

  • Dernbacher Fehde – Wikipedia

    Die Dernbacher Fehde war eine rund hundertjährige, bis 1333 andauernde Auseinandersetzung zwischen dem Haus Nassau, mehreren Rittergeschlechtern und der Landgrafen von Hessen.

  • Die Fehde

    Die Fehde. In germanischer Zeit und im Mittelalter war es gang und gäbe, ja sogar anerkannt, daß ein in seinen Rechten Verletzter gegen den Rechtsbrecher in Selbsthilfe vorgehen ...

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Fehde

Enzyklopädieartikel

Fehde, im Allgemeinen die Bezeichnung für eine lang andauernde tätliche Auseinandersetzung zwischen zwei feindlichen Gruppen (Stämmen, Clans, Familien). Im Besonderen werden jene privaten Zwistigkeiten als Fehde bezeichnet, die zur Zeit der Germanen und später im Mittelalter zur Klärung von Machtfragen führen sollten. Später wurde es üblich, die Fehde erst nach Ausschöpfung des Rechtsweges und durch Ankündigung vermittels von so genannten Fehdebriefen auszutragen. Nachdem die Fehde zunächst neben juristischen Verfahren offiziell zur Durchsetzung von Interessen anerkannt wurde, machte das Verbot von Waffen für Privatleute der Praxis weitgehend ein Ende. Bis ins 20. Jahrhundert hinein allerdings gibt es auf dem Balkan, auf Korsika, Sizilien und auch in den Berggebieten im Südosten der USA Familienfehden, die oft durch die Pflicht der Blutrache ausgelöst wurden. Diese besagt, dass eine Familie oder Sippe den Mord an einem Angehörigen dadurch rächen kann, dass sie dieselbe Tat am Täter oder seiner Familie verübt.

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