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Windows Live® Suchergebnisse Konrad III. (Heiliges Römisches Reich)Enzyklopädieartikel
Konrad III. (Heiliges Römisches Reich), (1093-1152), König des Heiligen Römischen Reiches (1138-1152), erster römisch-deutscher Herrscher aus dem Hause der Staufer. Konrad war der Sohn von Herzog Friedrich I. von Schwaben und dessen Gemahlin Agnes, der Tochter Kaiser Heinrichs IV. Sein Onkel, Kaiser Heinrich V., belehnte ihn 1115 mit dem Herzogtum Franken und übertrug ihm 1116, während seines Italienzuges, die Regentschaft im Reich. Nach Heinrichs Tod im Jahr 1125 focht Konrad zusammen mit seinem Bruder, Herzog Friedrich II. von Schwaben, die Wahl Lothars III. zum König vergeblich an. 1127 wurde Konrad zum Gegenkönig gegen Lothar gewählt, womit der langwierige welfisch-staufische Gegensatz begann. 1133 krönte der Papst Lothar zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, und zwei Jahre später erkannte Konrad schließlich Lothar als Kaiser an. Nach Lothars Tod im Jahr 1137 wurde Konrad erneut zum König gewählt. Zwar lehnte es der Papst nicht mehr ab, Konrad zum Kaiser zu krönen, aber die Umstände im Reich verhinderten einen Romzug Konrads und damit seine Kaiserkrönung. Trotzdem führte Konrad den Kaisertitel. Konrads Hauptgegner im Reich waren Lothars Schwiegersohn, der Welfe Heinrich der Stolze, der Herzog von Bayern und Sachsen, und dessen Sohn Heinrich der Löwe; die Welfen weigerten sich, Konrads Königtum anzuerkennen. Konrads Auseinandersetzung mit den Welfen wurde 1147 durch den 2. Kreuzzug unterbrochen, zu dem ihn Bernhard von Clairvaux gedrängt hatte. Trotz des staufisch-welfischen Gegensatzes und trotz des erfolglosen Kreuzzuges gelang es Konrad, das staufische Hausgut auszubauen und die königliche Macht im Reich aufrechtzuerhalten. Konrad starb am 15. Februar 1152 in Bamberg. Zu seinem Nachfolger im Reich hatte er unter Umgehung seines eigenen Sohnes seinen Neffen Friedrich I. Barbarossa designiert.
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