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  • Chuuk – Wikipedia

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Chuuk-Inseln

Enzyklopädieartikel

Chuuk-Inseln (bis 1990 Truk-Inseln), Inselgruppe im Osten der Karolinen und Gliedstaat der Föderierten Staaten von Mikronesien, im westlichen Pazifik gelegen.

Der von Korallenriffen gesäumte Archipel besteht aus elf Hauptinseln vulkanischen Ursprungs und einigen Atollen, die sich über eine Fläche von etwa 2 100 Quadratkilometern (davon 100 Quadratkilometer Landfläche) erstrecken. Der Gliedstaat Chuuk-Inseln umfasst rund 300 zumeist unbewohnte Inseln mit 127 Quadratkilometern Landfläche und einem Gesamtgebiet von circa 466 000 Quadratkilometern. Hauptinsel und Verwaltungszentrum ist Moen. Wichtigste Wirtschaftszweige der Bevölkerung sind Landwirtschaft (u. a. Anbau von Bananen, Kokospalmen und Taro) und Fischfang.

Im 2. Weltkrieg nutzte Japan einige Inseln als Marinestützpunkte, verlor jedoch bei Luftangriffen von Truppen der Vereinigten Staaten 1944 einen großen Teil seiner hier stationierten Flotte. Ab 1947 standen die Karolinen als Teil des Treuhandgebietes Pazifische Inseln unter US-Verwaltung. Das bis 1990 Truk-Inseln genannte Gebiet schloss sich 1979 mit Kosrae, Pohnpei und Yap zu den Föderierten Staaten von Mikronesien zusammen.

Mit einer Einwohnerzahl von etwa 49 000 sind die Chuuk-Inseln der bevölkerungsreichste Gliedstaat des Landes.

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