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Alken

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TordalkTordalk

Alken, Familie tauchender Seevögel, zu denen u. a. die Papageitaucher und Tordalken gehören.

Alken sind hervorragende Taucher und verwenden ihre Flügel zum Schwimmen. An Land haben sie durch die weit hinten ansetzenden Beine eine aufrechte Haltung und bewegen sich unbeholfen fort. Trotz ihrer Ähnlichkeit zu Pinguinen sind sie mit diesen nicht näher verwandt und kommen nur auf der Nordhalbkugel vor. Bis auf den ausgestorbenen Riesenalk können alle Alken fliegen. Alken verbringen den größten Teil des Jahres auf dem offenen Meer, wo sie tauchend Fische, Krebstiere und andere Meerestiere erbeuten. Im Sommer brüten sie in großen Kolonien an felsigen Steilküsten und Klippen. Sie legen jedes Jahr nur ein bis zwei Eier.

Der Tordalk ist etwa 40 Zentimeter groß, oberseits schwarz und unterseits weiß gefärbt. Am Schnabel besitzt er auffallende weiße Markierungen. Er brütet zumeist in kleinen Gruppen, oft in Kolonien der Trottellumme. Weltweit leben nach Angaben von 2000 noch 500 000 bis 700 000 Tordalken. In Deutschland gibt es nur etwa zehn Brutpaare auf Helgoland, die den gesamten mitteleuropäischen Brutbestand repräsentieren. Das weiße oder cremefarbene, braun gemusterte Ei wird gern am Eingang kleiner Höhlen oder Spalten abgelegt. Die Jungen bekommen im Alter von etwa drei Wochen ein Zwischengefieder. Obwohl sie jetzt erst ein Viertel des Gewichts erwachsener Tordalken erreicht haben und noch nicht flugfähig sind, verlassen sie ihren Brutplatz und stürzen sich von den Felsen ins Meer.

Der ausgestorbene Riesenalk hatte etwa die Größe einer Gans. Da er flugunfähig war, stellte er ein leicht zu erbeutendes Jagdobjekt dar. Weil er wegen seiner Federn und seines Öls durch den Menschen stark verfolgt wurde, starb er um 1850 aus. Der Dunkelalk lebt vom Süden Alaskas bis Niederkalifornien, wo er auch brütet. Der Zwergalk ist mit einer Größe von 15 Zentimetern die kleinste Art dieser Familie. Er kommt an den Küsten der Beringsee und mehreren Inseln in der Beringsee vor. Für den im nördlichen Pazifik verbreiteten Nashornlund ist der kurze, gedrungene Schnabel charakteristisch; ein Aufsatz am Schnabelansatz erinnert an das Horn eines Nashorns. Der Rotschnabelalk besitzt einen aufwärts gerichteten dunkelroten Schnabel. Er nistet unter Steinen oder in Felsspalten. Weitere Vertreter der Familie sind die Lummen. Alken gehören zur Ordnung der Möwen- und Watvögel.

Systematische Einordnung: Alken bilden die Familie Alcidae der Ordnung Charadriiformes. Der wissenschaftliche Name des Tordalk lautet Alca torda und der des Riesenalkes Pinguinus impennis. Der Dunkelalk trägt den lateinischen Namen Ptychoramphus aleuticus, der Zwergalk heißt wissenschaftlich Aethia pusilla, der Nashornlund Cerorhinca monocerata und der Rotschnabelalk Cyclorrhynchus psittacula.

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