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  • Eugen III. - Ökumenisches Heiligenlexikon

    Eugen war ein Schüler des Bernhard von Clairvaux. Er wurde 1145 Papst, nachdem sein Vorgänger Lucius beim Aufstand der Römer zur Errichtung einer Republik durch einen Steinwurf ...

  • Eugen III. – Wikipedia

    Eugen III. (Latein: Eugenius III.; * in Montemagno bei Pisa; † 8. Juli 1153 in Tivoli, Italien) eigentlicher Name Bernardo Paganelli di Montemagno, war von 1145 bis 1153 Papst ...

  • Eugen III. (sel.)

    167, Eugen III. (sel.), Bernhard Paganelli di Montemagno, , 1145-1153, 8 Jahre 4 Monate 23 Tage, Eugen III. war als Schüler Bernhard von Clairvaux gewesen.

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Eugen III.

Enzyklopädieartikel

Eugen III., zuvor Bernhard, (gestorben 1153), Papst (1145-1153), suchte die päpstliche Herrschaft über Rom wiederherzustellen.

Der Pisaner Bernhard begann seine geistliche Karriere als Kamaldulensermönch in Pisa, trat dann ins Zisterzienserkloster Clairvaux ein und wurde von seinem Lehrer Bernhard von Clairvaux 1141 zum Abt des Zisterzienserklosters Tre Fontane in Rom bestimmt. Am 15. Februar 1145 wurde er zum Nachfolger des von römischen Rebellen erschlagenen Papstes Lucius II. gewählt, musste aber aus Rom fliehen, da Arnold von Brescia dort die Republik ausgerufen hatte, und wurde am 18. Februar im Kloster Farfa nordöstlich von Rom gekrönt. Den Rest des Jahres residierte er in Viterbo, wo er am 1. Dezember den 2. Kreuzzug ausrief.

Angesichts der politischen Situation hielt er sich nur etwa ein Achtel seiner Regierungszeit in Rom auf, durchreiste ansonsten Italien, Frankreich und Deutschland, wo Bernhard von Clairvaux für ihn erfolgreich den Kreuzzug predigte. In seinen Amtsgeschäften wurde der weiterhin nach zisterziensischem Ideal lebende Papst von seinen Kanzlern unterstützt. Er ernannte 20 Kardinäle, darunter drei Zisterzienser und drei Pisaner. Eugen hielt Synoden in Paris, Reims, Trier und Cremona ab, bemühte sich um die Wiederherstellung der päpstlichen Herrschaft über Rom und die Repräsentation des päpstlichen Primats in der Kirche. Mit König Friedrich I. schloss er 1153 den Konstanzer Vertrag, in dem sich Barbarossa als Gegenleistung für die Kaiserkrönung verpflichtete, die päpstliche Süditalienpolitik gegenüber Normannen und Byzantinern zu unterstützen und die aufständischen Römer der päpstlichen Herrschaft zu unterwerfen. Noch vor Barbarossas Romzug starb Eugen am 8. Juli 1153 in Tivoli. Papst Pius IX. sprach ihn 1872 selig.

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