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Windows Live® Suchergebnisse AlpakaEnzyklopädieartikel
Alpaka, in Mittel- und Hochgebirgen Südamerikas beheimatetes Säugetier, das eng mit dem Lama und dem Vikunja verwandt ist. Das Alpaka wurde domestiziert, seine Stammform ist das wild lebende Guanako. Alpakas werden im Hochland der Anden in großen Herden gehalten. Das Alpaka ist kleiner als das ebenfalls aus dem Guanako hervorgegangene Lama, hat längere, weichere Wolle und wird in der Regel nicht als Lasttier eingesetzt. Nach einer Tragzeit von elf Monaten bringt das Weibchen ein Junges zur Welt. Die Jungtiere haben bis zum Erreichen des Erwachsenenalters ein kurzes Fell. Alpakas grasen halbwild in einer Höhe von etwa 4 300 bis 4 900 Metern über dem Meeresspiegel. Zur Schur werden die Tiere in tiefer gelegene Dörfer getrieben. Alpakas liefern weiße, graue, gelbe sowie schwarze und dunkelbraune Wolle, die besonders geschätzt wird. Im Gegensatz zum Lama ist das Alpaka als Fleischlieferant von geringerer Bedeutung und wird in erster Linie wegen seiner Wolle gehalten. Systematische Einordnung: Das Alpaka gehört zur Familie Camelidae. Sein wissenschaftlicher Name lautet Lama guanicoë pacos.
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