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Windows Live® Suchergebnisse Zenon I.Enzyklopädieartikel
Zenon I. (um 426 bis 491), Kaiser des Oströmischen bzw. Byzantinischen Reiches (474-491), geboren in Isaurien in Kleinasien. 466 heiratete Zenon die Ariadne, Tochter von Kaiser Leon I., regierte 474 kurze Zeit gemeinsam mit seinem kleinen Sohn Leon II. und wurde nach dessen Tod noch im selben Jahr Alleinherrscher. 475 erhob sich Basiliskos, der Bruder seiner Schwiegermutter, gegen ihn und stürzte ihn; Zenon musste Konstantinopel verlassen und suchte Zuflucht in Isaurien. Ende 476 besiegte er mit Hilfe des Ostgotenführers Theoderich seinen Widersacher und kehrte auf den Thron zurück. Um den durch die Bewegung der Monophysiten ausgelösten Religionsstreit zu beenden, erließ Zenon 482 das Henotikon, eine Verordnung, die die Vereinigung der streitenden Parteien zum Ziel hatte. Eine Ablehnung des Henotikon durch Papst Felix II. führte zur ersten großen Kirchenspaltung zwischen Ost- und Westkirche. 488 ermutigte Zenon Theoderich, in Italien einzugreifen, um das Weströmische Reich von den Germanen unter Odoaker zu befreien.
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