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Colorado

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Colorado: BildergalerieColorado: Bildergalerie
Artikelgliederung
1

Einleitung

Colorado, einer der so genannten „Mountain States” der Vereinigten Staaten. Colorado grenzt im Norden an die Bundesstaaten Wyoming und Nebraska, im Osten an Nebraska und Kansas, im Süden an Oklahoma und New Mexico und im Westen an Utah. Die Rocky Mountains durchziehen den Bundesstaat in Nord-Süd-Richtung.

Colorado wurde am 1. August 1876 als 38. Bundesstaat in die amerikanische Union aufgenommen. Der Staat ist bekannt für seine reichen Rohstoffvorkommen und extensive Viehwirtschaft. Neben der Leichtindustrie zählt der Tourismus, der an Bedeutung gewinnt, zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen. Der Name des Staates geht auf den Colorado River zurück, der seinen Namen von den spanischen Entdeckern erhielt („Colorado” heißt auf spanisch „rötlich”).

2

Land

Mit einer Fläche von 269 602 Quadratkilometern ist Colorado der achtgrößte Bundesstaat der USA. 34,9 Prozent des Landes sind Eigentum der Zentralregierung. Colorado erstreckt sich in nordsüdlicher Richtung über etwa 445 Kilometer, von West nach Ost etwa 620 Kilometer. Der Staat liegt in Höhen zwischen 1 021 Metern am Arkansas River und 4 401 Metern am Gipfel des Mount Elbert. Mit einer durchschnittlichen Höhe von 2 100 Metern liegt Colorado höher als jeder andere Bundesstaat der Vereinigten Staaten.

2.1

Physische Geographie

Das östliche Drittel Colorados gehört zu den Great Plains. Der Untergrund besteht hier aus Sedimentgesteinen, wie z. B. Schiefer, Sandstein und Kalkstein. Das Land fällt allmählich vom Westen (ca. 2 105 Meter) zum Osten (ca. 1 070 Meter) hin ab. Wegen seiner relativ hohen Lage wird der Staat mitunter auch als „The High Plains” bezeichnet. Die meisten Böden sind fruchtbar und – sofern sie bewässert werden – landwirtschaftlich nutzbar.

Das Coloradoplateau entlang der Westgrenze des Staates nimmt fast ein Fünftel der Gesamtfläche ein. Es handelt sich um eine tief eingeschnittene Plateauregion, die größtenteils in über 2 000 Meter Höhe liegt. Hier finden sich Hochebenen, Schluchten und Täler. Im Nordwesten des Staates befindet sich ein Teil des Wyoming Basin, einer hügeligen Hochlandregion. Zwischen den Great Plains und dem Coloradoplateau liegen die Rocky Mountains, die etwa zwei Fünftel des Staates einnehmen. 54 Gipfel erreichen eine Höhe von mehr als 4 267 Metern. Zu den wichtigsten Gebirgszügen gehören der Front Range im Osten, der Sawatch Range im Zentrum, der Park Range im Norden sowie die Sangre de Cristo Mountains und die San Juan Mountains im Süden und Südwesten.

2.2

Flüsse und Seen

Die wichtigsten Flüsse Colorados entspringen in den schnee- und regenreichen Rocky Mountains. Die kontinentale Wasserscheide bewirkt, dass der längste Fluss des Bundesstaates, der Colorado River, in den Pazifik mündet. Die anderen wichtigen Flüsse wie der North Platte, der South Platte, der Arkansas und der Rio Grande, fließen in Richtung Atlantik. Reißende Bäche, Schluchten und Wasserfälle prägen die Rocky Mountains: Am bekanntesten sind der Royal Gorge am Arkansas River und der Black Canyon am Gunnison River. Der Grand Lake in den Rocky Mountains ist der größte natürliche See des Bundesstaates. Das John Martin Reservoir am Arkansas River und das Blue Mesa Reservoir am Gunnison River sind Beispiele, wie im Rahmen von Bewässerungsprojekten noch größere künstliche Seen angelegt wurden.

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