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    Ferdinand Edralin Marcos (* 11. September 1917 in Sarrat; † 28. September 1989 in Honolulu, Hawaii) war vom 30. Dezember 1965 bis zum 25. Februar 1986 der zehnte Präsident der ...

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    Y Ferdinand Edralin Marcos mibait ya ketang Septiembri 11, 1917 at meangu ing bie na ketang Septiembri 28, 1989. Ya ing pang-apulu nang Pamuntuk ning Republika ning Plipinas.

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Ferdinand Marcos

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Ferdinand MarcosFerdinand Marcos

Ferdinand Marcos (1917-1989), Staatspräsident der Philippinen (1965-1986).

Ferdinand Edralin Marcos wurde am 11. September 1917 Sarrat auf der Insel Luzon (Philippinen) geboren. Er studierte Jura und wurde noch während des Studiums wegen eines politischen Mordes verurteilt. Gegen Kaution freigelassen, beendete er sein Studium, legte in seinem eigenen Fall Berufung ein und erreichte einen Freispruch. Während des 2. Weltkrieges diente Marcos als Nachrichtenoffizier. 1949 wurde er als Kandidat der Liberalen Partei ins philippinische Repräsentantenhaus gewählt und 1959 in den Senat. 1964 wechselte er zur Nationalistischen Partei über, gewann 1965 die Präsidentschaftswahlen mit einer knappen Mehrheit gegen den Amtsinhaber Diosdado Macapagal und wurde 1969 wiedergewählt. Außenpolitisch unterstützte Marcos den Südostasienkurs der USA und gestattete ihnen den Aufbau von Militärstützpunkten auf den Philippinen. Im Inneren errichtete er angesichts zunehmender sozialer Spannungen und islamischer und kommunistischer Guerillaaktivitäten ein diktatorisches Regime; 1972 hob er die Verfassung auf und verhängte das Kriegsrecht. Seine Wiederwahlen in den siebziger und Anfang der achtziger Jahre erreichte er allein durch Manipulationen, wie z. B. Wahlbetrug und Einschüchterung der Opposition. Korruption und wirtschaftlicher Niedergang waren ebenso kennzeichnend für sein Regime wie die Unterdrückung politischer Gegner wie Benigno Aquino, der 1983 ermordet wurde. Marcos’ Frau Imelda hatte wesentlichen Anteil an seinem Aufstieg zur Macht und verfügte über großen politischen Einfluss.

Ein massiver Wahlbetrug bei den Präsidentschaftswahlen von 1986, als Marcos den Sieg über Corazon Aquino beanspruchte, löste heftige Unruhen auf den Philippinen aus, und schließlich musste Marcos mit seiner Frau auf Druck der Bevölkerung und der USA die Philippinen verlassen. Er ging mit seiner Familie ins Exil nach Hawaii und verbrachte seine letzten Lebensjahre damit, sich mit Anklagen wegen seiner enormen persönlichen Bereicherungen im Amt auseinanderzusetzen. Marcos starb am 28. September 1989 in Honolulu; 1993 wurde Marcos’ Leichnam zur Bestattung nach Luzon überführt.

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