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Windows Live® Suchergebnisse Gordischer KnotenEnzyklopädieartikel
Gordischer Knoten, in der griechischen Mythologie komplizierter Knoten, gebunden von Gordios, König von Phrygien und Vater des Minos. Gordios war ein phrygischer Bauer, der König wurde, weil er als Erster in die Stadt gefahren war. Ein Orakel hatte nämlich seinen Landsleuten befohlen, denjenigen zum Herrscher zu wählen, der als Erster in einem Karren zum öffentlichen Platz fahren würde. Aus Dankbarkeit weihte Gordius seinen Karren dem Gott Zeus. Er stellte ihn in das Wäldchen im Tempelbezirk und band mit einem Rindenseil die Deichsel des Karrens an das Joch. Der Knoten galt als unentwirrbar. Später hieß es, dass derjenige, welcher ihn auflösen könnte, über ganz Asien herrschen würde. Viele versuchten es, aber niemandem gelang es. Der Überlieferung zufolge war selbst Alexander der Große nicht in der Lage, den Gordischen Knoten zu lösen, worauf er sein Schwert zog und ihn mit einem Hieb durchschnitt. Die Redensart „den gordischen Knoten durchhauen” bezieht sich auf eine Situation, in der eine Schwierigkeit schnell und entschieden gelöst wird.
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