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  • Tierlexikon: Kondor Vultur gryphus Andean Condor Condor des Andes

    Familie: Cathartidae (Neuweltgeier und Kondore) Gattung: Vultur (Kondore) Art: Vultur gryphus: Andean Condor: Condor des Andes: Verbreitung: Südamerika, hauptsächlich in den Anden

  • Kondore werden ausgewildert

    Sechzig Jahre, nachdem der Kondor aus dem Himmel Mexikos verschwunden ist, kehrt er zurück. Über der Halbinsel Baja California werden jetzt Exemplare ausgewildert, die in US ...

  • Andenkondor – Wikipedia

    Der Andenkondor (Vultur gryphus) ist eine Vogel art, die zu den Neuweltgeiern (Cathartidae) gehört. Er ist einer der größten flugfähigen Vögel der Erde.

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Kondore

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Kalifornischer KondorKalifornischer Kondor

Kondore, zwei große Neuweltgeier aus der Familie der Stelzvögel: der in den Anden vorkommende Andenkondor sowie der Kalifornische Kondor.

Beide Arten gehören zu den größten flugfähigen Vögeln, die heute auf der Erde vorkommen. Der Andenkondor kann eine Spannweite von 3,25 Metern erreichen; die Männchen wiegen bis zu zwölf Kilogramm. Die Spannweite des Kalifornischen Kondors beträgt maximal 2,9 Meter, er ist jedoch mit bis zu 14 Kilogramm etwas schwerer.

Beide Kondorarten haben ein rußschwarzes Gefieder mit großen weißen Feldern auf den Flügeln. Beim Andenkondor liegen diese auf der Oberseite, beim Kalifornischen Kondor auf der Unterseite. Der nackte Kopf des Andenkondors ist matt rot. Die Männchen haben einen auffälligen fleischigen Kamm auf der Stirn. Eine flaumige weiße Halskrause umgibt den unteren Hals. Dem Kalifornischen Kondor fehlt der Kamm, dafür ist die nackte Haut des Altvogels leuchtend gelb und rot gefärbt. Lange, spitze Federn, die schwarz gefärbt sind, bilden eine Halskrause.

Kondore legen ihr einziges Ei auf Felsvorsprünge oder in Felsnischen. Die Jungen entwickeln sich langsam; erst wenn sie sechs Monate alt sind, beginnen sie zu fliegen. Beide Arten ernähren sich fast ausschließlich von Aas. Gelegentlich kann der Andenkondor allerdings verletzte oder neugeborene bzw. frisch geschlüpfte Tiere angreifen. Der Andenkondor ist in den Anden von Venezuela bis zur Magellanstraße beheimatet. Manchmal erscheint er an der Pazifikküste, um die Gelege von Seevogelkolonien zu plündern.

In vorgeschichtlicher Zeit war der Kalifornische Kondor weit verbreitet; heute gehört er zu den bedrohten Arten. Im Jahr 1987 wurden die sieben Kondore, die überlebt hatten, in Gefangenschaft genommen; das Vorkommen der Art war zu dieser Zeit nur noch auf Kalifornien begrenzt. 1988 begann ein erfolgreiches Nachzuchtprojekt mit dem Ziel, genügend Vögel aufzuziehen, um eine Auswilderung in geeigneten Gebieten zu ermöglichen (siehe Wiedereinbürgerung von Tieren). Eine Bestandserfassung im März 2005 ergab eine Gesamtzahl von 242 Kalifornischen Kondoren; 110 davon lebten im Freiland.

Systematische Einordnung: Kondore gehören zur Familie Cathartidae der Ordnung Cathartiformes. Der wissenschaftliche Name des Andenkondors lautet Vultur gryphus, der des Kalifornischen Kondors Gymnogyps californianus.

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