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Windows Live® Suchergebnisse GaliläaEnzyklopädieartikel
Galiläa (hebräisch galil: Kreis), historische Landschaft im Norden Israels. Die Grenzen der Region waren zunächst unbestimmt; zu Beginn der christlichen Zeitrechnung war Galiläa dann römische Provinz, die das gesamte nördliche Palästina westlich des Jordan und des See von Genezareth umfasste. Die Region ist im Wesentlichen gebirgig; geographisch wird sie in Obergaliläa im Norden und Untergaliläa im Süden unterteilt. Das Bergland Obergaliläas erreicht im Berg Meron 1 208 Meter Höhe; im Süden ist das Gelände flacher. Die Wasserversorgung der gesamten Region ist gut; an den terrassierten Berghängen werden Tabak, Wein, Obst- und Ölbäume angebaut, in den weiten Ebenen Getreide. In der Antike war das Gebiet von Syrern, Phöniziern, Arabern, Griechen und Juden dicht besiedelt. Nach der Vertreibung der Juden aus Jerusalem im Jahr 135 n. Chr. wurde Galiläa zu ihrem neuen Zentrum; in Tiberias, einer der bedeutenden Städte in Galiläa, entstand eine wichtige Rabbinerschule. 1516 wurde Galiläa der türkischen Provinz Syrien einverleibt. Nach dem 1. Weltkrieg teilte der Völkerbund Galiläa in das britische Mandatsgebiet Palästina und das französische Mandatsgebiet Libanon. Seit 1948 gehört das britische Gebiet, Palästina, zum Staat Israel. 1952 wurde hier der Beit-Natufa-Damm, Teil eines Bewässerungssystems, erbaut.
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