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Windows Live® Suchergebnisse BuchweizenEnzyklopädieartikel
Buchweizen, kleine Gattung mit nur vier Arten aus der Familie der Knöterichgewächse, zu der auch Ampfer und Rhabarber zählen. Obwohl Buchweizen nicht mit den Getreiden verwandt ist – diese gehören zur Familie der Süßgräser –, wird er dennoch häufig zu diesen gerechnet. Der Anbau von Buchweizen erfolgt der Körner wegen, die man zu Mehl verarbeitet. Da die Pflanzen sehr anspruchslos sind, baute man sie vor allem in früheren Zeiten auch in Mitteleuropa auf armen, sandreichen Böden an. Noch heute ist Buchweizen in der ehemaligen Sowjetunion ein wichtiges Nahrungsmittel. Der Echte Buchweizen, meist einfach nur Buchweizen genannt, stammt von der Küste des Kaspischen Meeres und aus dem Gebiet des Flusses Amur. Er wurde etwa im 14. Jahrhundert nach Europa eingeführt. Die Pflanze wächst aufrecht und wird bis zu 90 Zentimeter hoch, ihre Blätter sind herzförmig und die Blüten weiß oder weißlichgelb. Als Früchte bildet sie kleine, schwarze, dreieckige Nüsschen. Sie dienen als Vieh- und Geflügelfutter, die ganzen Pflanzen werden teilweise zur Streugewinnung und als Gründüngung genutzt. Das Buchweizenmehl enthält kein Gluten und etwas weniger Protein, jedoch mehr Stärke als Weizenmehl. Es eignet sich zwar nicht zum Brotbacken, kann jedoch gut für Suppen und Grützen verwendet werden. Aus den Blüten erzeugen Bienen zudem einen dunklen, sehr geschmacksintensiven Honig. Der Tartarische Buchweizen ist die einzige weitere Buchweizenart, die angebaut wird. Er stammt ursprünglich aus Sibirien und ist an den gezähnten Kanten der Samen und am kräftigeren Wuchs zu erkennen. Systematische Einordnung: Knöterichgewächse bilden die Familie Polygonaceae. Der Buchweizen wird botanisch als Fagopyrum esculentum, der Tartarische Buchweizen als Fagopyrum tataricum bezeichnet.
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