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Ararat

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Ackerbau am Fuß des Ararat (Ağrı Dağı)Ackerbau am Fuß des Ararat (Ağrı Dağı)

Ararat (türkisch Ağrı Dağı), ein Berg im äußersten Osten der Türkei, nahe der Grenze zu Armenien und dem Iran.

Der Ararat ist der höchste Berg der Türkei. Abgesehen vom Nordwesten, wo ein fast 2 130 Meter hoher Ausläufer des Berges in einen Gebirgszug übergeht, steht er völlig frei in der ostanatolischen Hochebene. Er überragt die ihn umgebende Hochebene, die eine Höhe zwischen 760 und 1 370 Meter über dem Meeresspiegel erreicht. Auf einer Höhe von etwa 2 680 Metern erheben sich zwei Gipfel: der Große Ararat (5 165 Meter) und der Kleine Ararat (3 914 Meter), die durch einen 2 600 Meter hohen Sattel verbunden sind.

Der Ararat ist ein erloschener Vulkan, der vor allem aus Trachyt (siehe Magmatite) besteht. Er ist in den höheren Lagen stark vergletschert, die Schneegrenze liegt auf etwa 4 300 Meter Höhe. Der Berg ist aufgrund des Klimas und der Durchlässigkeit des Bodens sehr trocken, die größtenteils aus Gräsern und Wacholder bestehende Vegetation ist auf Höhen zwischen etwa 1 500 und 3 300 Metern beschränkt. Nach dem Alten Testament landete die Arche Noah nach der Sintflut auf dem Berg Ararat. Der Große Ararat wurde in moderner Zeit 1829 erstmals bestiegen. Am 2. Juli 1840 wurden weite Teile der Region von einem Erdbeben erschüttert, in dessen Folge eine Lawine ein Dorf sowie ein an den unteren Hängen des Berges gelegenes Kloster unter sich begrub.

Da der Berg Schauplatz von Kämpfen zwischen türkischen Streitkräften und kurdischen Aufständischen war, durfte er ab 1993 nicht mehr bestiegen werden. Im Juli 2000 ließ die türkische Regierung den Zugang zum Gipfel wieder öffnen.

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