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Windows Live® Suchergebnisse BindegewebeEnzyklopädieartikel
Bindegewebe, Gewebe im Körper von Tieren und Menschen, das die verschiedenen Körperteile stützt und verbindet. Das Bindegewebe stammt vorwiegend von den Zellen in der Mesodermschicht des Embryos ab und entwickelt sich zu verschiedenen Untertypen, z. B. zum Gitterfasergewebe, das dem funktionstragenden Gewebe verschiedener Organe Halt und Stütze verleiht, und zu der dichten, harten Substanz von Knochen und Zahnbein. Charakteristisches Kennzeichen des Bindegewebes ist eine große Menge an Grundsubstanz, die zwischen den Zellen liegt und flüssig, halbfest oder fest sein kann. Faseriges Bindegewebe ist der Hauptanteil von Bändern und Sehnen, und gelbes, elastisches Bindegewebe bildet Strukturen wie die Bandscheiben zwischen den Wirbeln in der Wirbelsäule sowie die dehnbaren Elemente in den Wänden von Arterien und Luftröhre. Weitere Typen von Bindegewebe sind der Knorpel, der für den Aufbau der Gelenke und die Knochenentwicklung eine wichtige Rolle spielt, und das Fettgewebe, das die Nieren und andere wichtige Organe mit einem schützenden Polster umgibt und nötigenfalls überschüssige Nährstoffe speichert. Lymphgewebe und Blut sind in ihrer Entstehung während der Embryonalentwicklung mit dem Bindegewebe verwandt. Die Neuroglia dagegen, ein Stützgewebe des Zentralnervensystems, ähnelt in dieser Hinsicht eher der Haut.
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