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Windows Live® Suchergebnisse ConnecticutEnzyklopädieartikel
Artikelgliederung
Connecticut, südlichster der Neuenglandstaaten der Vereinigten Staaten (USA), nordwestlich der Stadt New York gelegen. Im Norden grenzt an Connecticut der US-Bundesstaat Massachusetts, im Osten Rhode Island, im Süden der Long Island Sound und im Westen der Bundesstaat New York. Connecticut ist bekannt als „Verfassungsstaat” (Constitution State), da seine Abgeordneten eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der 1787 unterzeichneten Verfassung der USA hatten. Connecticut trat am 9. Januar 1788 als fünftes Mitglied den damals 13 Staaten umfassenden USA bei. Wirtschaftlich ist Connecticut bekannt als Standort für die Rüstungsindustrie sowie den Anbau von Nahrungsmitteln. Der Name des Staates wurde von einem Wort aus der Sprache der Algonkin abgeleitet, was so viel wie „Platz am langen Fluss” bedeutet und auf den Connecticut River hinweist. Zu den größten Städten zählen neben der Hauptstadt Hartford außerdem Bridgeport, New Haven, Waterbury und Stamford.
Mit einer Fläche von 14 356 Quadratkilometern ist Connecticut von der Fläche her der drittkleinste Staat der USA; 0,5 Prozent des Landes sind Eigentum der Bundesregierung. Das Staatsgebiet hat eine ungefähr rechteckige Form. Die größten Entfernungen betragen von Ost nach West 145 Kilometer und von Nord nach Süd 120 Kilometer. Die Landoberfläche von Connecticut steigt allmählich vom Meeresspiegel am Long Island Sound im Süden bis zum höchsten Punkt mit 725 Metern an den Südhängen des Mount Frissell im Nordwesten an; die durchschnittliche Höhenlage des Staates beträgt ungefähr 200 Meter. Die Küste entlang Long Island Sound hat eine Länge von 995 Kilometern.
Connecticut kann in fünf wichtige Regionen untergliedert werden: die Taconic Mountains im Nordwesten, das Tal des Connecticut River (Connecticut Valley Lowland) im Zentrum, die Küstenebene (Coastal Lowlands) sowie das westliche und das östliche Neuengland-Hochland. Die Taconic Mountains sind aus unterschiedlichen Gesteinsarten aufgebaut und weisen steile Hänge und eng eingeschnittene Täler auf. Die Böden sind dort weitgehend unfruchtbar und hier finden sich die höchsten Erhebungen des Staates. Das Flachland des Connecticut River ist ein Flusstal, welches sich im Norden, nach Massachusetts hin, allmählich vergrößert. Die Küstenebene im Süden ist ein flaches Schwemmland und stellt in der westlichen Hälfte eine dichte Agglomeration immer stärker zusammenwachsender Städte dar. Mit einer Breite von etwa 40 bis 55 Kilometern steigt das Tal vom Fluss aus in flachen Terrassen an und bildet eine glatte Ebene mit fruchtbaren Böden. Das westliche Neuengland-Hochland erstreckt sich von niedrigen Hügeln im Süden bis auf annähernd 460 Meter im Norden, das Relief ist sanft bis steil hügelig. Das östliche Neuengland-Hochland ist deutlich niedriger, hier überschreiten die höchsten Erhebungen selten etwa 210 Meter; das Relief ist hier weniger stark ausgeprägt als im westlichen Hochland. Die Bodenbildung und eiszeitliche Vergletscherung schufen in den beiden Hochländern saure, blockschuttreiche Böden.
Die bedeutendsten Flüsse des Staates sind der Connecticut River, der Housatonic und die Thames. Die Seen Connecticuts sind gewöhnlich klein und gehen auf Gletscherbildungen zurück. Die meisten der natürlichen Seen befinden sich im westlichen Neuengland-Hochland. Die beiden größten Gewässer wurden künstlich geschaffen und sind der Lake Candlewood bei Danbury im Südwesten sowie das Barkhamsted Reservoir nördlich von Hartford.
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