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Dauphiné

Enzyklopädieartikel

Dauphiné, historische Landschaft im Südosten Frankreichs, die in etwa den heutigen Departements Drôme, Isère und Hautes-Alpes entspricht. Im Gebiet der Dauphiné siedelten zu keltischer Zeit verschiedene gallische Stämme, u. a. die Allobroger, die 121 v. Chr. von den Römern unterworfen wurden. Im 5. Jahrhundert kam das Gebiet dann unter burgundische Herrschaft, anschließend unter fränkische, und 933 kam es zum Königreich Burgund. Ab 1029 gehörte die Dauphiné als unabhängiges Fürstentum zum Besitz der Grafen von D’Albon, die ab etwa 1130 den Titel bzw. Beinamen Dauphin trugen und so der Region ihren Namen gaben. 1349 verkaufte der letzte Dauphin das Land an den künftigen König Karl V. von Frankreich. In der Folge diente die Dauphiné als Apanage der französischen Thronfolger, die seither entsprechend den Verkaufsvereinbarungen von 1349 den Titel Dauphin und den Delphin im Wappen tragen mussten.

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