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Artikelgliederung
Philippinen, amtlich Republik der Philippinen, Staat und Inselgruppe im westlichen Pazifik in Südostasien. Als nordöstlicher Teil des Malaiischen Archipels werden die Philippinen im Westen vom Südchinesischen Meer, im Süden von der Celébessee und im Osten von der Philippinensee (Philippinisches Meer) begrenzt. Die Bashistraße trennt die Inselgruppe im Norden von Taiwan. Das Staatsgebiet umfasst etwa 7 100 Inseln, von denen nur circa 460 eine Fläche von mehr als 2,6 Quadratkilometern aufweisen. Die elf Hauptinseln Luzon, Mindanao, Samar, Negros, Palawan, Panay, Mindoro, Leyte, Cebu, Bohol und Masbate stellen die Hauptsiedlungsgebiete dar. Die Gesamtfläche der Philippinen beträgt etwa 300 000 Quadratkilometer. Hauptstadt und größte Stadt des Landes ist Manila an der Westküste von Luzon.
Die Philippinen erstrecken sich in Nord-Süd-Richtung über rund 1 850 Kilometer, in West-Ost-Richtung über circa 1 150 Kilometer. Zwei Drittel der Staatsfläche entfällt auf die beiden Inseln Luzon und Mindanao. Das Land lässt sich grob in drei Hauptregionen gliedern: Luzon im Norden, Mindanao mit den Sulu-Inseln im Süden und die Visayan-Inseln dazwischen. Die Küste der philippinischen Inseln hat eine Gesamtlänge von 36 289 Kilometern und ist stark gegliedert.
Die gebirgigen Inseln vulkanischen Ursprungs stellen die höchsten Erhebungen einer submarinen Gebirgskette dar. Die philippinischen Gebirgsketten streichen im Allgemeinen von Norden nach Süden und verlaufen meist annähernd parallel zu den Küsten. Die tektonische Aktivität ist hoch. Es gibt noch etwa 20 tätige Vulkane, gelegentlich treten Erdbeben auf. Auf den kleineren Inseln sind Gebirge und Bergland landschaftsbestimmend. Die größeren Inseln sind naturräumlich zum Teil wesentlich vielgestaltiger. Luzon und Mindanao werden von Hochgebirgen geprägt, umfassen aber auch Hügellandschaften, Plateaus und ausgedehnte Niederungen. Das etwa 80 Kilometer breite Tal des Cagayan im Norden der Insel Luzon wird von mehreren Gebirgsketten (Sierra Madre im Osten, Cordillera Central im Westen und Caraballo Mountains im Süden) umgeben. Südlich der Caraballo Mountains liegt die Zentralebene, die sich vom Golf von Lingayen bis zur Manilabucht und zur Laguna de Bay erstreckt. Die Entwässerung erfolgt im Norden über den Agno, im Süden über den Pampanga. An der Südwestküste dehnen sich die Zambales Mountains aus. Im Südosten von Luzon erhebt sich der Vulkan Mayon, der letztmals im Juni/Juli 2001 ausbrach. Der Vulkan Pinatubo im Inneren von Luzon brach nach mehr als 600 Jahren Ruhe Ende Juni 1991 und erneut im Juli 1992 aus. Auf Mindanao, nach Luzon die zweitgrößte Insel der Philippinen, reichen die Diuata Mountains bis an die Pazifikküste, westlich von ihnen liegt das Tal des Agusan. In einer der Gebirgsketten im Süden Mindanaos erhebt sich der Vulkan Apo, mit 2 954 Metern der höchste Gipfel der Philippinen.
Die Hauptinseln des Landes werden von großen Flüssen durchzogen, von denen einige schiffbar sind. Der längste Fluss auf Luzon ist der Cagayan. Andere bedeutende Flüsse der Insel sind Chico, Abra, Pampanga und Bicol. Der Río Grande de Mindanao (dessen Oberlauf unter dem Namen Pulangi bekannt ist) und der Agusan sind die längsten Flüsse auf Mindanao. Laguna de Bay auf Luzon ist mit einer Fläche von 194 Quadratkilometern der größte See des Landes.
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