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TiereEnzyklopädieartikel
Artikelgliederung
Einleitung; Herkunft und Verwandtschaftsbeziehungen; Körperbau; Mesozoa; Parazoa; Coelenterata (Hohltiere); Acoelomata; Pseudocoelomata; Eucoelomata: die Tentaculata; Eucoelomata: die Trochozoa; Eucoelomata: die Deuterostomier; Tiere in Ökosystemen; Tier und Mensch
Die Körperhöhle dieser kleinen, oft sogar nur unter dem Mikroskop erkennbaren wurmähnlichen Tiere ist ein Pseudocoelom. Einen Blutkreislauf besitzen sie nicht. Häufig werden die Pseudocoelomata wegen ihrer vielen Gemeinsamkeiten zu einem einzigen Stamm namens Aschelminthes (Nemathelminthes, Schlauchwürmer) mit mehreren Klassen zusammengefasst.
Die lang gestreckten Fadenwürmer besitzen eine widerstandsfähige Außenhaut (Cuticula), und ihr Körper wird durch den Druck der Körperflüssigkeit gestützt (Hydroskelett). Sie ernähren sich in der Regel durch das Einsaugen von Flüssigkeiten oder durch die Aufnahme kleiner Nährstoffteilchen und weicher Substanzen. Der Lebensraum dieser weit verbreiteten, aber unauffälligen Tiere sind der Erdboden und die Sedimente von Meeren und Binnengewässern. Manche von ihnen sind Parasiten und können schwere Krankheiten hervorrufen. Man kennt heute 80 000 verschiedene Arten dieser ökologisch stark variablen Gruppe, Schätzungen reichen sogar bis zu einer Million.
Bei diesen Organismen handelt es sich um winzige, gedrungene Würmer (Länge unter einem Millimeter), die in Meer- und Süßwasser leben. Die meisten Bauchhaarlinge sind Zwitter. 450 Arten.
Die Würmer dieser kleinen Gruppe ähneln den Fadenwürmern. Sie leben als Jungtiere parasitisch in Gliederfüßern und machen im ausgewachsenen Stadium eine kurze frei im Wasser lebende Phase durch (siehe Saitenwürmer). 320 Arten.
Diese Würmer (siehe Acanthocephala) leben im ausgewachsenen Zustand als Parasiten im Darm von Wirbeltieren. Als Jungtiere nisten sie sich im Gewebe verschiedener Tierarten ein. Sie besitzen keinen Darm und haben am Kopf ein mit Haken besetztes Halteorgan. Bei oberflächlicher Betrachtung ähneln sie den Bandwürmern. 500 Arten.
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