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TiereEnzyklopädieartikel
Artikelgliederung
Einleitung; Herkunft und Verwandtschaftsbeziehungen; Körperbau; Mesozoa; Parazoa; Coelenterata (Hohltiere); Acoelomata; Pseudocoelomata; Eucoelomata: die Tentaculata; Eucoelomata: die Trochozoa; Eucoelomata: die Deuterostomier; Tiere in Ökosystemen; Tier und Mensch
Dieser Stamm wurde erst 1983 in die biologische Systematik eingeführt. Loricifera sind nur 0,3 Millimeter groß und bewohnen Sedimente am Meeresboden. Die frei schwimmenden Larven und die festsitzenden ausgewachsenen Tiere haben einen mit Stacheln besetzten Mundkegel, den sie teleskopartig in den Körper zurückziehen können.
Die einzige Art (Symbion pandora) dieses erst 1995 beschriebenen Stammes ist ein mikroskopisch kleiner Bewohner (Kommensale) der Mundhöhle von Hummern. Die sackartigen Tierchen zeigen einen ausgeprägten Sexualdimorphismus; die um ein Vielfaches größeren Weibchen erzeugen Nachkommen sowohl sexuell als auch durch eine einzigartige Form der serienartigen Knospung (ungeschlechtliche Vermehrung).
Diese Tiere aus der Gruppe der Coelomata besitzen einen charakteristischen Tentakelkranz, auch Lophophor genannt. Kennzeichnend ist außerdem eine mehr oder weniger deutliche Dreiteilung des Körpers, die sie mit den Hemichordaten (siehe unten) gemeinsam haben. Die drei Stämme dieses sehr alten Taxons unterscheiden sich äußerlich stark.
Die Hufeisenwürmer haben einen U-förmigen Darm, der sich in ihrem stark verlängerten unteren Körperabschnitt befindet. Sie leben in Röhren, durch deren Öffnung sie den Tentakelkranz und den After nach außen schieben. Die erwachsenen Tiere sind ein bis zehn Zentimeter lang. Alle Hufeisenwürmer sind Meeresbewohner. 18 Arten.
Die Ectoprocta oder Bryozoa sind kleine, koloniebildende Tiere, die ein wenig wie einfacher gebaute Hufeisenwürmer aussehen. Fast alle haben sich in ihrem Körperbau völlig an eine sesshafte Lebensweise angepasst. Häufig bilden die Einzeltiere ein hartes Gehäuse und geben so der Kolonie ein korallenartiges Aussehen. Sie sind in der Mehrzahl Meeresbewohner. 4 000 Arten.
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