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  • Zulu (Volk) – Wikipedia

    Die Zulu (auch amaZulu) sind eine afrikanische Volksgruppe der Bantu mit heute ca. elf Millionen Menschen. Sie leben hauptsächlich in der Provinz KwaZulu-Natal, Südafrika.

  • Zulu – Wikipedia

    Das Wort Zulu bezeichnet. eine afrikanische Volksgruppe, siehe Zulu (Volk), die Sprache dieses Volkes, siehe isiZulu, einen Film mit Michael Caine von 1964, der die Ereignisse ...

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Zulu

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Traditionelle Hütten der Zulu (Südafrika)Traditionelle Hütten der Zulu (Südafrika)

Zulu, in der östlichen Republik Südafrika beheimatete Ethnie der Nguni mit 7,6 Millionen Angehörigen, die eine Bantusprache (das Zulu) spricht. Bis zu der britischen Machtübernahme 1879 lebten die meisten Zulu in Zululand, einem Territorium, das heute zur südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal gehört. 1948 wurde hier im Zuge der Apartheidpolitik der weißen Minderheitsregierung ein so genanntes Homeland (Kwazulu) für die Zulu eingerichtet, das ab 1971 zum Teil unter Selbstverwaltung stand.

Traditionell lebten die Zulu vom Hirseanbau und der Rinderzucht. Zu ihren handwerklichen Tätigkeiten gehörte das Färben von Tierhäuten, die Bearbeitung von Eisen und die Korbflechterei. Die Zulu wohnten in kuppelartigen Hütten, die kreisförmig bzw. in einem Kral angeordnet waren. In der Mitte eines solchen Krals (eine kreisförmige, mit einem Dornverhau gesicherte Siedlung) wurden die Rinder gehalten. Die Dorfgemeinschaft bestand aus einem großen erweiterten Familienverband, dem ein Familienoberhaupt vorstand. Im traditionellen Haushalt waren vor allem die Frauen für die Erziehung der Kinder zuständig. Sie verrichten traditionell auch fast alle anfallenden Arbeiten, da die Männer, seit der Umgestaltung der Zulu-Gesellschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch König Shaka, bis zu ihrem 30. Lebensjahr unverheiratet bleiben mussten und in Altersklassen mit militärischen Aufgabenstellungen eingeteilt waren, oder später als Arbeitsmigranten meist abwesend waren. Im religiösen Leben nimmt die Ahnenverehrung eine herausragende Position ein. Dem Schöpfergott und mythischen Urahn der Zulu, Unkulunkulu, kommt dagegen vergleichsweise wenig Bedeutung zu.

Heute leben viele Zulu in den Städten oder verdingen sich als Lohnarbeiter in Landwirtschaft und Industrie. Auch arbeiten sie in den Bergwerken, die meist weißen Südafrikanern gehören.

Die bereits 1922 gegründete und von Mangosuthu Gatsha Buthelezi 1975 wieder ins Leben gerufene Freiheitspartei Inkatha, der vor allem Zulu angehören, spielte bei der politischen Neustrukturierung Südafrikas eine entscheidende Rolle. Zwischen ihr und dem Afrikanischen Nationalkongress (ANC) kam es dabei immer wieder zu blutigen Kämpfen. Bei der Wahl in Südafrika 1994 erhielt sie 10,5 Prozent der Stimmen.

Siehe auch Cetshwayo; Dingan; Großer Treck; Mfecane

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