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  • Bindungsenergie – Wikipedia

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  • Grundwissen Bindungsenergie Nukleonen

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Bindungsenergie

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KernbindungsenergieKernbindungsenergie

Bindungsenergie, in der Kernphysik die aufzubringende Gesamtenergie, um beispielsweise die Protonen und Neutronen (Nukleonen) eines Atomkernes vollständig zu trennen (siehe Kernenergie). Der gleiche Energiebetrag wird frei, wenn sich dieselben Teilchen wieder zu einem Atomkern vereinigen. Bei diesem Vorgang verlieren die Teilchen insgesamt einen kleinen Anteil ihrer Masse (siehe Massendefekt). Nach Einsteins berühmter Formel entspricht die Bindungsenergie dem Produkt aus Masseverlust und dem Quadrat der Lichtgeschwindigkeit:

E = Δmc2

Bei den stabilsten Atomen im Periodensystem sind die mittleren Bindungsenergien pro Nukleon am höchsten. Im Gegensatz dazu stehen die Bindungsenergien bei weniger stabilen Atomen.

In der Chemie versteht man unter der Bindungsenergie den Energiebetrag, der für die Zerlegung (Dissoziation; elektrolytische Dissoziation) eines Moleküls in zwei elektroneutrale Bruchstücke notwendig ist. Sie wird daher auch als Dissoziationsenergie bezeichnet. Dieser Energiebetrag wird insbesondere durch die Art der chemischen Bindung, durch die Atomabstände und durch die Temperatur bestimmt.

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