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Windows Live® Suchergebnisse Hadrian I.Enzyklopädieartikel
Hadrian I. (gestorben 795), Papst (772-795), suchte den Frankenkönig Karl den Großen als Schutzmacht. Hadrian entstammte der römischen Aristokratie. Obgleich er nur das Amt eines Diakons bekleidete, wurde er, ein enger Vertrauter von Papst Stephan III. (768-772), am 9. Februar 772 einstimmig zum Papst gewählt. Er beendete die langobardenfreundliche Politik seines Vorgängers und rief Karl den Großen gegen die Langobarden zu Hilfe, der das Langobardenreich eroberte und 774 als erster fränkischer König Rom betrat, wo ihn Hadrian als Patricius Romanorum empfing. Karl erneuerte die Schenkung seines Vaters (Pippin’sche Schenkung) an die römische Kirche. Die fortschreitende Lösung des Papsttums von Ostrom (Byzanz) verdeutlichte Hadrian durch Datierung nach Pontifikatsjahren statt nach Kaiserjahren und Münzprägung mit seinem statt des Kaisers Bild. Obwohl er im Bilderstreit nicht Karls des Großen Linie vertrat und die darüber verfassten Libri Carolini nicht sanktionierte, löste er sich immer mehr vom Osten und geriet in Abhängigkeit vom Frankenkönig. Hadrian starb am 25. Dezember 795 in Rom.
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