Auswahl der Encarta-Redaktion
Gute Bücher zum Thema "Mae West", ausgewählt von den Encarta-Redakteuren.
Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Mae West

Windows Live® Suchergebnisse

  • Mae West - Wikipedia, the free encyclopedia

    Mae West (August 17, 1893 – November 22, 1980) was an American actress, playwright, screenwriter, and sex symbol. Famous for her bawdy double entendres, West made a name for ...

  • Mae West – Wikipedia

    Mae West (* 17. August 1893 in Brooklyn, New York; † 22. November 1980 in Hollywood; eigentlich Mary Jane West) war eine amerikanische Filmschauspielerin und Drehbuchautorin, die ...

  • Amazon.de: Mae West

    Gesicht der Mae West, das als Wohnung benutzt werden kann, 1934/35 von Salvador Dali, 61x82 von AllPosters.de: Neu kaufen: EUR 17,20 : Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 3 Tagen.

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Mae West

Enzyklopädieartikel
Multimedia
Mae WestMae West

Mae West (1892-1980), amerikanische Schauspielerin, eines der bekanntesten Sexsymbole der dreißiger Jahre. Sie kam am 17. August 1892 als Tochter eines Boxers und einer französischen Schauspielerin im New Yorker Stadtteil Brooklyn zur Welt und stand bereits als Kind auf der Bühne. Nach diversen Engagements beim Varieté und in musikalischen Komödien schrieb sie eigene Stücke, in denen sie die Hauptrollen spielte, meist erfahrene und lebenslustige Halbweltdamen mit Witz und Schlagfertigkeit. Für das am Broadway inszenierte Debüt Sex (1926) handelte sie sich eine Gefängnisstrafe wegen Obszönität ein, was sie bei ihrem Publikum indessen nicht in Misskredit brachte, wie Reaktionen auf Diamond Lil (1928; Filmversion: She Done Him Wrong, 1933, Sie tat ihm unrecht) bewiesen. Inzwischen war die Laszivität ihrer Filmcharaktere durch die Zensur zwar weitgehend entschärft worden, wie in Night After Night (1932) und I’m No Angel (1933, Ich bin kein Engel), was ihrem Status als internationales Sexsymbol jedoch keinen Abbruch tat. Ihre enorme sinnliche Ausstrahlung und ihr forsches Auftreten prädestinierte sie für den Typus des Vamps, und sie avancierte zu einem der populärsten weiblichen Stars des Hollywood-Kinos in den dreißiger Jahren.

Weitere Filme sind Belle of the Nineties (1934, Die Schöne der neunziger Jahre), Goin’ to Town (1935), Klondike Annie (1936), Go West, Young Man (1936), Everyday’s a Holiday (1937, Jeder Tag ist ein Feiertag). Eine ihrer Glanzrollen hatte Mae West 1940 an der Seite von W. C. Fields in My Little Chickadee (Mein kleiner Gockel). In der Folge war sie vorrangig für die Bühne tätig, das Broadwaystück Catherine Was Great (1944) war ihr bemerkenswertester Erfolg in jener Zeit. Nach Zensurproblemen mit dem Hays Office zog sie sich Mitte der vierziger Jahre vom Theater und vom Filmbusiness zurück. Mitte der fünfziger kehrte sie ins Showgeschäft zurück und unternahm als Sängerin und Entertainerin Tourneen durch die USA. 1970 war sie in der erotischen Komödie Myra Breckinridge wieder auf der Filmleinwand zu sehen, nochmals 1978 in der Satire Sextette an der Seite von Tony Curtis, Ringo Starr und Alice Cooper. Sie verfasste neben zahlreichen Drehbüchern auch einige Romane und ihre Autobiographie Goodness Had Nothing to Do with It (1959, Anstand spielte keine Rolle). Mae West starb am 22. November 1980 in Hollywood.

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft