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  • Guinea – Wikipedia

    Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen werden unter Guinea (Begriffsklärung) aufgeführt.

  • Partnerschaft mit Guinea e.V.

    Fördert deutsch-guineische Partnerschaften von Schulen und Vereinen und leistet medizinische Hilfe in Guinea. Mit Informationen über Land und Leute.

  • Guinea-Bissau – Wikipedia

    Guinea-Bissau [ɡiˈneːa bɪˈsaʊ̯] (port.: Guiné-Bissau [ɡiˈnɛ biˈsau]) ist ein Staat in Afrika. Er liegt an der afrikanischen Westküste zum Atlantik und grenzt an ...

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Guinea

Enzyklopädieartikel
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Guinea (Flagge und Hymne)Guinea (Flagge und Hymne)
Artikelgliederung
1

Einleitung

Guinea, Republik in Westafrika. Das Land grenzt im Norden an Guinea-Bissau, Senegal und Mali, im Osten und Südosten an die Elfenbeinküste, im Süden an Liberia und Sierra Leone, im Westen wird es durch den Atlantischen Ozean begrenzt. Die Fläche des Landes (einschließlich der Los-Inseln vor der Küste bei Conakry) beträgt 245 857 Quadratkilometer.

2

Land

In Guinea gibt es vier große topographische Regionen: Die Küstenebene in Niederguinea ist etwa 48 Kilometer breit und 320 Kilometer lang. In dem sich landeinwärts anschließenden Gebiet Mittelguinea erhebt sich das durchschnittlich 915 Meter hohe Tafelgebirge des Fouta Djalon. Oberguinea besteht aus einer leicht hügeligen Savannenlandschaft, die von bis zu 305 Meter hohen Felsmassiven unterbrochen wird. Im äußersten Südosten des Landes liegt das bewaldete Hochland der Nimbaberge, dessen höchste Erhebung 1 752 Meter erreicht.

2.1

Flüsse und Seen

Zu den bedeutendsten Flüssen gehören der Bafing (Name des Oberlaufes des Senegal) und der Gambia, die beide in den Bergen des Fouta Djalon entspringen und Richtung Nordosten fließen. Es entspringen auch viele kleine Flüsse im Fouta Djalon, die alle in die Küstenebene fließen, wo sie sich stark verzweigen. Der Niger und sein großer Nebenfluss, der Milo, haben ihren Ursprung im bewaldeten Hochland von Guinea.

2.2

Klima

Die Höhenunterschiede des Landes tragen wesentlich zu den unterschiedlichen klimatischen Verhältnissen bei. Die größten Niederschlagsmengen und die geringsten Temperaturschwankungen werden in Niederguinea gemessen. Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge in der Hauptstadt Conakry liegt etwa bei 4 260 Millimetern, die mittlere Jahrestemperatur liegt bei 26,7 °C. Im Fouta Djalon beträgt die jährliche Niederschlagsmenge 1 778 Millimeter und die mittlere Jahrestemperatur 20 °C. In Oberguinea ist die jährliche Niederschlagsmenge geringer als im Fouta Djalon, und die mittlere Jahrestemperatur liegt bei 21,1 °C. Im Hochland von Guinea ist die jährliche Niederschlagsmenge etwa 2 790 Millimeter. In dieser Gegend werden auch die höchsten Temperaturen gemessen. Im Hochland herrscht tropisches Regenwaldklima (Äquatorialklima) ohne klar unterscheidbare Jahreszeiten. In den übrigen Landesteilen gibt es eine Regenzeit von April/Mai bis Oktober/November. Der April ist der heißeste Monat, und im Juli und August herrscht die größte Luftfeuchtigkeit.

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