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Planck’sches Wirkungsquantum

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Max PlanckMax Planck

Planck’sches Wirkungsquantum, zu den Fundamental- oder Naturkonstanten zählende Größe, die erstmals 1900 von Max Planck aufgestellt wurde und mit dem Symbol h abgekürzt wird. Planck befasste sich zu diesem Zeitpunkt mit der Temperaturstrahlung eines Schwarzen Strahlers. Er behandelte die sich ergebenden physikalischen Fragestellungen mit Hilfe mathematischer Methoden und kam zu der Schlussfolgerung, dass sowohl die Emission als auch die Absorption von Strahlung nicht kontinuierlich, sondern nur sprunghaft, in Energieportionen (den Quanten) erfolgt. Siehe auch Quantentheorie

Nach dem Postulat von Planck ist die Energie E eines Energiequants proportional (verhältnisgleich) zur Frequenz ν und es gilt:

E = hν.

1916 konnte der amerikanische Physiker Robert Millikan den Wert des Wirkungsquantums erstmals experimentell bestimmen. Der heute gültige Wert ist

h = 6,626075 × 10-34 J s (Joulesekunden).

In der Physik verwendet man häufig auch die Konstante ħ (lies Ha-quer), die mit dem Wirkungsquantum in folgender Beziehung steht:

ħ = h/2p.

ħ wird auch als Planck’sche oder auch nur Planck-Konstante bezeichnet.

Im Laufe der Zeit stellte man fest, dass nicht nur die elektromagnetische Strahlung sondern auch eine Vielzahl anderer physikalischer Phänomene in Verbindung mit dem Planck’schen Wirkungsquantum stehen.

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