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Sapporo

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Wintersportzentrum SapporoWintersportzentrum Sapporo

Sapporo, Stadt auf Hokkaido, der nördlichsten Insel Japans, Hauptstadt der Präfektur Hokkaido, am Fluss Ishikari gelegen.

Sapporo ist die größte Stadt Hokkaidos und ein überregional bedeutendes Wirtschaftszentrum. Ein großer Teil des Handels wird über den Hafen der 30 Kilometer nordwestlich gelegenen Stadt Otaru abgewickelt. Zu den wichtigsten Produktionszweigen gehören die Herstellung von Nahrungsmitteln und die Verarbeitung von Holz. Daneben dominieren die Medienbranche und das Kunstgewerbe (vor allem Holzschnitzereien und Stickereien). Auch der Tourismus ist ein herausragender Wirtschaftszweig; Sapporo zählt zu den größten Wintersportzentren des Landes, das alljährlich veranstaltete Schneefest zieht vor allem wegen der berühmten Eisskulpturen zahlreiche Besucher an.

Sapporo ist Sitz der Hokkaido-Universität (1876) und weiterer höherer Bildungseinrichtungen. Zu den Wahrzeichen der Stadt gehört der Uhrturm (1878), der eine Bibliothek und eine Ausstellung zur Geschichte Sapporos beherbergt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der 147 Meter hohe Fernsehturm sowie verschiedene Museen (u. a. das Ainu-Museum und das Museum für moderne Kunst).

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war das Gebiet ausschließlich von Ainu bewohnt. Dann kamen Siedler von anderen japanischen Inseln und rodeten die Wälder, um Ackerbau zu betreiben. Sapporo wurde 1869 auf einem planmäßigen Grundriss nach einem Entwurf amerikanischer Architekten erbaut. 1880 wurde die Eisenbahnlinie zwischen Sapporo und Otaru eröffnet, seit 1886 ist Sapporo Hauptstadt der Präfektur Hokkaido. Um 1920 zählte die Stadt etwa 120 000 Einwohner, 1970 wurde die Millionengrenze überschritten. Sapporo war 1972 Austragungsort der Olympischen Winterspiele.

Die Einwohnerzahl beträgt etwa 1,87 Millionen (2007).

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