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Windows Live® Suchergebnisse Kaposi-SarkomEnzyklopädieartikel
Kaposi-Sarkom, seltene Krebserkrankung des Gefäßgewebes von Haut, Schleimhaut oder inneren Organen. In leichterer Ausprägung tritt diese Erkrankung u. a. häufig bei Italienern und Männern afrikanischer Bantustämme sowie bei Patienten mit geschwächter Immunabwehr (z. B. nach einer Transplantation) auf. An einer aggressiveren Form des Kaposi-Sarkoms leidet etwa ein Drittel aller AIDS-Patienten, offenbar steigt die Häufigkeit des Kaposi-Sarkoms bei den von dieser Immunschwäche Betroffenen. Symptome des Sarkoms sind schmerzhafte rötlich violette Knoten auf der Haut oder im Gaumen, die chemotherapeutisch behandelt werden können; Lebensgefahr besteht beim Befall innerer Organe wie dem Magen-Darm-Trakt. Das Sarkom wird offenbar durch bestimmte Herpesviren (HHV-8, Humanes Herpesvirus 8) verursacht. Wie US-amerikanische Forscher 2000 im New England Journal of Medicine berichteten, wird es hauptsächlich durch Speichel (also beim Küssen) und in geringerem Maß durch Sperma übertragen. Nicht jeder infizierte Mensch erkrankt. 2001 wurde auf einer Tagung der American Association for the Advancement of Science über den teilweise erfolgreichen Einsatz einer als Metastat bezeichneten veränderten Form des Antibiotikums Tetracyclin berichtet: Bei 7 von 18 Patienten verringerte sich die Tumorgröße um die Hälfte, einer war nach der Behandlung tumorfrei.
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