Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Kaposi-Sarkom

Windows Live® Suchergebnisse

  • Kaposi-Sarkom

    Die Haut ist das größte Organ des Menschen und hat vielfältige Aufgaben zu erfüllen. Sie bietet Schutz vor schädigenden Umwelteinflüssen und beinhaltet den Tastsinn, das ...

  • Kaposi-Sarkom

    HIV.NET, 1996 gestartet, ist der umfangreichste Informationsservice zu HIV und AIDS in deutscher Sprache.

  • DermIS - Kaposi-Sarkom (Information zu der Diagnose)

    Synonyme. Kaposi-Sarkom, Sarkoma idiopathicum multiplex haemorrhagicum Kaposi, Morbus Kaposi, Idiopathisches multiples Pigmentsarkom Kaposi, Angiomatosis Kaposi ...

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Kaposi-Sarkom

Enzyklopädieartikel

Kaposi-Sarkom, seltene Krebserkrankung des Gefäßgewebes von Haut, Schleimhaut oder inneren Organen.

In leichterer Ausprägung tritt diese Erkrankung u. a. häufig bei Italienern und Männern afrikanischer Bantustämme sowie bei Patienten mit geschwächter Immunabwehr (z. B. nach einer Transplantation) auf. An einer aggressiveren Form des Kaposi-Sarkoms leidet etwa ein Drittel aller AIDS-Patienten, offenbar steigt die Häufigkeit des Kaposi-Sarkoms bei den von dieser Immunschwäche Betroffenen. Symptome des Sarkoms sind schmerzhafte rötlich violette Knoten auf der Haut oder im Gaumen, die chemotherapeutisch behandelt werden können; Lebensgefahr besteht beim Befall innerer Organe wie dem Magen-Darm-Trakt.

Das Sarkom wird offenbar durch bestimmte Herpesviren (HHV-8, Humanes Herpesvirus 8) verursacht. Wie US-amerikanische Forscher 2000 im New England Journal of Medicine berichteten, wird es hauptsächlich durch Speichel (also beim Küssen) und in geringerem Maß durch Sperma übertragen. Nicht jeder infizierte Mensch erkrankt. 2001 wurde auf einer Tagung der American Association for the Advancement of Science über den teilweise erfolgreichen Einsatz einer als Metastat bezeichneten veränderten Form des Antibiotikums Tetracyclin berichtet: Bei 7 von 18 Patienten verringerte sich die Tumorgröße um die Hälfte, einer war nach der Behandlung tumorfrei.

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft