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  • Rochen – Wikipedia

    Rochen sind Fische aus der Klasse der Knorpelfische. Sie besitzen einen stark dorsoventral abgeplatteten Körper und große Brustflossen, die mit dem Kopf verwachsen sind.

  • Rochen

    Meerwasser-Lexikon.de: Informationen, Erfahrungen und TIPS von Meerwasseraquarianern ... Rochen (5) Allgemeine Beschreibung Rochen zählen ebenso wie Haie zu den Knorpelfischen.

  • www.rochen.at Rochen

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Rochen

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SägerochenSägerochen

Rochen, Ordnung mit etwa 425 Arten von Knorpelfischen, die in fast allen Meeren verbreitet sind; manche Sägerochen besiedeln auch Süßgewässer. Rochen besitzen breite, abgeflachte Körper. Ihre Augen sitzen auf der dunkleren Oberseite des Körpers, während sich Maul und Kiemen auf der helleren Unterseite befinden. Die Brustflossen sind besonders stark entwickelt und vom Schwanz bis an die Seiten des Kopfes verlängert. Die Bauchflossen sind dagegen relativ klein, und die Afterflosse fehlt sogar völlig. Die Schwanzregion ist bei den Rochen zu einem peitschenförmigen Organ reduziert, das als Ruder benutzt wird. Wellenförmige Bewegungen der riesigen Brustflossen bewegen den Fisch langsam gleitend durch das Wasser.

Zahlreiche Rochen, wie beispielsweise Stachel- und Zitterrochen, haben zu ihrer Verteidigung Schutzeinrichtungen entwickelt. Das kleine Maul der Rochen weist stumpfe Zähne auf, die an das Zermahlen der Schalen von bodenbewohnenden Mollusken und Krebstieren angepasst sind. Diese Fische bewohnen den Meeresgrund und vergraben sich dort oft im Sand, wenn sie nicht auf Nahrungssuche sind. Zahlreiche Arten können ihre Farbe wechseln, um sich zu tarnen. Einige Rochen legen Eier, jedoch sind die meisten Arten lebend gebärend. Rochen variieren in ihrer Größe je nach Art erheblich. Die kleinsten Spezies sind nur wenige Zentimeter lang, während die größten eine Spannweite bis zu sieben Meter haben. Die größten bekannten Rochen sind die Teufelsrochen oder Mantas. Sie können ein Gewicht über zwei Tonnen erreichen.

Zur Familie der Rochen im engeren Sinn gehören etwa 100 Arten. Diese leben in flachen Meeren kalter und gemäßigter Breiten, aber auch in tropischen Meeren bis über 2 000 Meter Tiefe. Der Nagelrochen ist die häufigste Rochenart an europäischen und nordafrikanischen Küsten. Die Weibchen erreichen Längen bis 1,2 Meter, die Männchen bleiben mit maximal 70 Zentimetern deutlich kleiner. Nagelrochen ernähren sich von Krabben, Garnelen und kleinen Plattfischen, sie bewohnen schlammige oder felsige Böden bis in 100 Meter Tiefe. Am Strand findet man häufig ihre schwarzen, etwa sechs Zentimeter langen Eihüllen. Nagelrochen werden vor allem in der Nordsee bzw. in den Gewässern um Großbritannien gefangen.

Der maximal 2,4 Meter lange Glattrochen ist ebenfalls an europäischen Küsten anzutreffen, sein Verbreitungsgebiet reicht von Norwegen bis Nordafrika. Er ernährt sich von Krebsen, Würmern und Grundfischen. Der Glattrochen ist für die Fischerei im Nordwesten Europas die wichtigste Rochenart; sein Fleisch kommt – ebenso wie das des Nagelrochens – als „Seeforelle” in den Handel. Die Nordsee ist eines der bedeutendsten Fanggebiete. Der in den Küstengewässern des Nordatlantik weit verbreitete Sternrochen kann eine Länge von einem Meter erreichen, er lebt bis in 200 Meter Tiefe auf schlammigem oder sandigem Grund. Er frisst Krabben, Garnelen und kleine Fische, seine wirtschaftliche Bedeutung ist gering.

Weitere Unterordnungen bzw. Familien aus der Ordnung der Rochen sind Geigenrochen, Sägerochen, Stachelrochen, Teufelsrochen, Zitterrochen und Adlerrochen.

Systematische Einordnung: Rochen bilden die Ordnung Rajiformes der Klasse Chondrichthyes. Sägerochen bilden die Familie Pristidae, Rochen im engeren Sinne die Familie Rajidae. Der Nagelrochen heißt zoologisch Raja clavata, der Glattrochen Raja batis und der Sternrochen Raja radiata.

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