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Republik Sudan

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Sudan (Flagge und Hymne)Sudan (Flagge und Hymne)
Artikelgliederung
3

Bevölkerung

Die Bevölkerung im Norden besteht hauptsächlich aus muslimischen Arabern und arabisierten Ethnien, zusammen haben sie einen Anteil von ungefähr 40 bis 50 Prozent an der Gesamtbevölkerung. Im Süden leben zahlreiche schwarzafrikanische Ethnien und Volksgruppen (die Zahlenangaben schwanken zwischen weniger als 50 und mehr als 500), unter denen die Niloten die zahlenmäßig größte Gruppe stellen. Die bedeutendsten nilotischen Untergruppen sind Dinka, Nuer und Shilluk.

Die Einwohnerzahl der Republik Sudan beträgt rund 40,2 Millionen (2008). Die Bevölkerungsdichte liegt bei 17 Einwohnern je Quadratkilometer. Die Bevölkerung konzentriert sich auf Khartum und die Flusstäler von Weißem und Blauem Nil. Ein großes Problem stellen die Flüchtlinge aus den Nachbarländern und die Binnenflüchtlinge dar.

3.1

Wichtige Städte

Die wichtigste Stadt ist Khartum; im Großraum Khartum, der auch Omdurman und Khartum-Nord einschließt, leben etwa 4,3 Millionen Menschen. Weitere wichtige Städte sind Port Sudan (305 000) sowie Wad Medani (219 000) und El Obeid (228 000).

3.2

Sprache

Die Amtssprache des Sudan ist Arabisch, das von etwa der Hälfte der Einwohner gesprochen wird. Der übrige Teil der Bevölkerung spricht eine der mehr als 100 afrikanischen Sprachen, vor allem aus der nilosaharanischen Gruppe. Englisch ist als Handels- und Verkehrssprache weit verbreitet.

3.3

Religion

Etwa 70 Prozent der Menschen im Sudan sind Muslime, rund 20 Prozent Anhänger der traditionellen Religionen und etwa 10 Prozent Christen. Die Muslime im Norden sind überwiegend Sunniten. Zwischen den muslimischen Gruppen im Norden und den christlichen im Süden kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen.

3.3. 1

Feiertage

Die offizielle Zeitrechnung richtet sich nach dem westlichen (gregorianischen) Kalender, während der islamische Mondkalender den Ablauf des Alltags bestimmt. Feiertage der Muslime sind z. B. der Geburtstag des Propheten Mohammed und das islamische Neujahr. Das wichtigste Fest findet jedoch am Ende des Fastenmonats Ramadan statt. Zu den landesweiten Feiertagen zählen der Tag der Unabhängigkeit (1. Januar), der Tag der Einheit (3. März) und der Tag der Arbeit (1. Mai).

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