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Windows Live® Suchergebnisse Konferenz von Bretton WoodsEnzyklopädieartikel
Konferenz von Bretton Woods, Währungs- und Finanzkonferenz im Vorfeld der Gründung der Vereinten Nationen, die vom 1. bis 22. Juli 1944 in Bretton Woods, New Hampshire, stattfand. Am Ende der Konferenz, an der Vertreter aus 44 Staaten teilnahmen, stand die Unterzeichnung des so genannten Bretton-Woods-Abkommen, das im Dezember 1945 nach der Ratifizierung durch 30 Staaten in Kraft trat und auf dessen Basis der Internationale Währungsfonds und die Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (Weltbank) gegründet wurden. Ziel der Konferenz und des Abkommens war es, nach Ende des 2. Weltkrieges Welthandel und internationalen Zahlungsverkehr neu zu ordnen und zu stabilisieren. Das neue Weltwährungssystem beruhte auf der Gewährleistung möglichst freier Konvertibilität der Währungen bei festen Wechselkursen. Die Mitgliedsstaaten verpflichteten sich für ihre Währungen entweder Goldparitäten oder Paritäten zum US-Dollar, der selbst eine Goldparität aufwies, zu vereinbaren. Damit wurde der US-Dollar zur neuen Leitwährung der Weltwirtschaft. Seit 1971 sind diese Regelungen schrittweise außer Kraft gesetzt worden. Zum Abbau der schwerwiegenden Ungleichgewichte in den Zahlungsbilanzen zwischen den EG-Währungen und der US-amerikanischen Währung, wurden nun freie Devisenkurse eingeführt. In dieser Konferenz sicherten die Vereinigten Staaten von Amerika ihre wirtschaftspolitische Vormachtstellung in der Nachkriegsära, indem das Abkommen von Bretton Woods eine enge Verflechtung von US-amerikanischer Wirtschaft und Weltwirtschaft unter US-amerikanischer Vorherrschaft zur Folge hatte.
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