Auswahl der Encarta-Redaktion
Gute Bücher zum Thema "Bernoulli-Prinzip", ausgewählt von den Encarta-Redakteuren.
Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Bernoulli-Prinzip

Windows Live® Suchergebnisse

  • Bernoulli-Prinzip – Wikipedia

    Das Bernoulli-Prinzip bezeichnet: das Bernoulli-Prinzip, eine Entscheidungshilfe für Entscheidungen unter Unsicherheit im Rahmen der Entscheidungstheorie, die vor allem in den ...

  • Bernoulli – Wikipedia

    Bernoulli (1695-1726), Mathematiker; Daniel Bernoulli (1700-1782), Mathematiker (Strömung nach Bernoulli und Venturi (Bernoulli-Effekt), Entscheidung unter Risiko (Bernoulli-Prinzip), ...

  • Bernoulli

    ... und formulierte das Prinzip, daß der Druck, der von einer Flüssigkeit ausgeübt wird, umgekehrt proportional zu ihrer Strömungsgeschwindigkeit ist (Bernoulli-Prinzip).

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Bernoulli-Prinzip

Enzyklopädieartikel

Bernoulli-Prinzip, ein physikalisches Gesetz, nach dem in einem strömenden Fluid (d. h. in einem Gas oder einer Flüssigkeit) der Druck um so mehr abnimmt, je schneller die Strömung wird. Das Gesetz wurde in seiner heutigen Form 1738 von dem Schweizer Mathematiker und Physiker Daniel Bernoulli aufgestellt; eine frühere Form stammt von Leonhard Euler. Das Bernoulli-Prinzip besagt, dass die Gesamtenergie in einer stationären Strömung über den ganzen Strömungsweg konstant ist. Es lässt sich zeigen, dass als Konsequenz daraus eine Steigerung der Strömungsgeschwindigkeit immer von einem geringeren Druck begleitet wird.

Das Prinzip beschreibt auch die Strömung entlang von Oberflächen, z. B. über die Tragflächen eines Flugzeuges oder um eine Schiffsschraube. Eine Flugzeugtragfläche ist so geformt, dass die Luft an der Oberseite schneller strömt als an der Unterseite. Dieser Effekt erzeugt auf der Oberseite einen geringeren Druck als auf der Unterseite. Die Druckdifferenz sorgt für den Auftrieb, der das Flugzeug in der Luft hält. Auch eine Schiffsschraube oder ein Propeller ist so ähnlich wie eine Tragfläche geformt. Beim Drehen entsteht eine Druckdifferenz zwischen Vorder- und Rückseite, die für den Vortrieb des Schiffes oder des Flugzeuges sorgt. Das Bernoulli-Prinzip gilt auch in Düsentriebwerken (siehe Strahlantrieb), wo die Strömung immer schneller wird, je enger der Durchmesser ist, und der Druck entsprechend fällt. Das Prinzip nutzt man ebenfalls bei Staudruck- oder Venturi-Strömungsmessern. Bei diesen Messinstrumenten misst man die Druckdifferenz zwischen der langsamen Strömung in einem Staurohr und der durch eine Düse beschleunigten Strömung. Daraus lassen sich die Strömungsgeschwindigkeit und der Durchfluss bestimmen. Siehe Strömungsmechanik.

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft