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Windows Live® Suchergebnisse James BuchananEnzyklopädieartikel
James Buchanan (1791-1868), 15. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (1857-1861), geboren am 23. April 1791 nahe Mercersburg (Pennsylvania). Buchanan war zunächst als Rechtsanwalt in Lancaster tätig; von 1821 bis 1831 vertrat er die Demokraten im Kongress. Von 1823 bis 1833 war er zudem Gesandter in Russland und von 1853 bis 1856 Gesandter in Großbritannien. Dazwischen war er von 1834 bis 1845 Senator für Pennsylvania. Unter Präsident James Knox Polk war Buchanan von 1845 bis 1849 Außenminister. Er unterstützte Polks Außenpolitik, die zur Annexion von Texas und Oregon und zum Mexikanischen Krieg führte. Obwohl selbst aus den Nordstaaten stammend, vertrat Buchanan bei aller Loyalität zur Union eine eher südstaatlich geprägte Politik und war damit der geeignete Kompromisskandidat für die Präsidentschaftswahlen von 1856. Aber obwohl vom Norden und vom Süden akzeptiert, verschärfte sich während Buchanans Präsidentschaft der Konflikt zwischen den Bundesstaaten, die die Sklaverei befürworteten, und denjenigen, die sie ablehnten. Offensichtlich wurde der Konflikt u. a. im Fall Dred Scott. Durch seine passive Haltung in der Sklavereifrage begünstigte er besonders gegen Ende seiner Amtszeit, nach der Wahl Abraham Lincolns zu seinem Nachfolger und vor dessen Amtsantritt, die Südstaaten, die schließlich von der Union abfielen und damit den Amerikanischen Bürgerkrieg auslösten. Buchanan starb am 1. Juni 1868 in Lancaster (Pennsylvania).
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