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  • Seeigel – Wikipedia

    Die Seeigel (Echinoidea) (von lat. echinus, Igel) bilden eine der fünf Klassen, welche dem Stamm der Stachelhäuter angehören. Es sind in allen Meeren lebende, wirbellose Tiere.

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Seeigel

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SeeigelSeeigel

Seeigel, Klasse der Stachelhäuter mit 1 000 marinen Arten. Der Körper der Seeigel ist aus starren, eng aneinanderliegenden Platten aufgebaut. Alle Platten tragen Stacheln. Der Mund liegt an einem Pol des kugelförmigen Körpers, der After am entgegengesetzten. Zwischen den Stacheln befinden sich kleine, zangenartige Organe, Pedicellarien. Sie dienen der Säuberung der Körperoberfläche. Eine Besonderheit der Seeigel ist ein komplizierter Kauapparat, der als Laterne des Aristoteles bezeichnet wird. Er besteht aus fünf zusammenlaufenden Kiefern und den dazugehörigen Skelettplatten.

Seeigel ernähren sich vorwiegend von Pflanzen, die sie vom Untergrund abraspeln. Einigen Arten, den Herzigeln, fehlen Kiefer. Sie nehmen ihre Nahrung mit speziellen Mundfüßchen aus dem Sand oder Schlamm auf. Eine Reihe von Arten ist giftig. In Fußsohlen getretene Stacheln können zum Teil schwere Entzündungen hervorrufen. Die wirtschaftliche Bedeutung der Seeigel ist relativ gering. Die größte einheimische Art ist der maximal 16 Zentimeter große Essbare Seeigel, der auch in der Nordsee vorkommt. Im Atlantik lebt er bis in 1 000 Meter Tiefe. Auch in Ostasien und Südamerika gibt es essbare Arten.

Systematische Einordnung: Seeigel bilden die Klasse Echinoidea. Der Essbare Seeigel trägt den zoologischen Namen Echinus esculentus.

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