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Windows Live® Suchergebnisse Île-de-FranceEnzyklopädieartikel
Île-de-France, Region in der Mitte und im Norden Frankreichs, welche die Departements Val-d’Oise, Seine-et-Marne, Seine-Saint-Denis, Paris, Hauts-de-Seine, Essonne, Val-de-Marne und Yvelines umfasst. Paris ist Hauptstadt und größte Stadt der Region. Die Île-de-France hat eine Ausdehnung von 12 011 Quadratkilometern und gehört mit einer Einwohnerzahl von etwa 11,58 Millionen zu den am dichtesten besiedelten Gebieten Frankreichs. Die geschichtsträchtige Region diente früheren Königen als Landsitz und Jagdgebiet und weist eine abwechslungsreiche Landschaft auf. Neben Schlössern, Denkmälern, großen Wäldern und landwirtschaftlichen Nutzflächen findet man in der Region auch zahlreiche Industrie- und Ballungszentren im Einzugsgebiet von Paris. Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und konzentriert sich vor allem auf Paris und Versailles mit dem beeindruckenden Schloss von Ludwig XIV. aus dem 17. Jahrhundert. Das Schloss von Versailles entwickelte sich schon bald zum politischen Machtzentrum Frankreichs. Im nahe gelegenen Giverny befindet sich das Haus des Malers Monet. Die Île-de-France ging aus dem historischen Gebiet Francia hervor. Der Name tritt im 15. Jahrhundert für die nördlich von Paris gelegene Region auf, die in ihrer ursprünglichen Ausdehnung von mehreren Flüssen inselartig eingeschlossen war. Später erfuhr sie als Militärprovinz Gebietserweiterungen.
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