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Windows Live® Suchergebnisse ZimtbaumEnzyklopädieartikel
Zimtbaum, gemeinsamer Name für mehrere Arten aus der Familie der Lorbeergewächse, deren Rinde ein beliebtes Gewürz liefert. Die bekannteste Art ist der eigentliche Zimtbaum oder Ceylonzimtbaum, aus dem der geschmacklich beste Zimt gewonnen wird, der unter dem Namen Kaneel bekannt ist. Er stammt aus Sri Lanka, wird aber in vielen anderen tropischen Ländern Südostasiens sowie in Brasilien angebaut. Der Baum wird bis zu etwa zwölf Meter hoch und für die Kultur nach Art der Kopfweiden immer wieder stark zurückgeschnitten, um den Austrieb anzuregen und dadurch den Ertrag zu erhöhen. Wenn sich die Rinde braun zu färben beginnt, schneidet man die nun zweijährigen Triebe ab. Zu diesem Zeitpunkt sind sie etwa 2,5 Meter hoch und haben am Grund einen Durchmesser von etwa fünf Zentimetern. Nachdem man alle Blätter und Zweige der Triebe entfernt hat, schält man die Rinde ab und lässt sie eine Nacht lang fermentieren. Am nächsten Tag wird die äußere Rinde abgeschabt, um die besonders aromatische, innere Rinde freizulegen, die sich dabei von beiden Seiten her längs aufrollt. Anschließend wird sie getrocknet und erlangt dabei ihre typische, gelblichbraune Zimtfarbe. Zimt hat ein sehr charakteristisches, stark duftendes Aroma und einen süßlichen, durchdringenden Geschmack. Er wird seit frühesten Zeiten als Gewürz in vielen Gerichten und Backwaren verwendet, aber auch zur Verfeinerung von manchen Getränken, zur Parfümierung von z. B. Seifen und in einigen Medikamenten. Systematische Einordnung: Zimtbäume gehören zur Familie Lauraceae. Der eigentliche Zimtbaum oder Ceylonzimtbaum heißt botanisch Cinnamomum zeylanicum.
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