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  • Die heilige Walburga

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Heilige Walburga

Enzyklopädieartikel

Heilige Walburga (um 710 bis 779), angelsächsische Missionarin, wahrscheinlich in Wessex geboren. Sie war die Tochter des heiligen Richard von England und die Schwester des heiligen Willibald, der wie sie selbst Missionar war. Um 748 wurde sie vom heiligen Bonifatius nach Deutschland berufen und im Jahr 761 zur Äbtissin des Benediktinerklosters in Heidenheim ernannt. Ihr Namenstag wird am 25. Februar oder auch am 1. Mai gefeiert. Walburga wurde als Beschützerin vor Zauberei und Hexerei angerufen. Die als Walpurgisnacht bekannte Nacht vor dem 1. Mai war früher das heidnische Fest des Sommeranfangs. Das Fest wurde mit Hexerei in Verbindung gebracht. Dem Volksglauben nach versammelten sich die Hexen während der Walpurgisnacht und feierten ihre Zusammenkunft mit dem Teufel. Ein tatsächlicher Zusammenhang zwischen der heiligen Walburga und der Walpurgisnacht ist nicht bezeugt. Sie starb am 25. Februar 779 in Heidenheim.

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