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    Ptolemäus war ein Astronom, Mathematiker und Geograph der in Alexandria in Ägypten das Wissen seiner Vorfahren zusammenfasste und 150 nach Christus im Almagest veröffentlichte.

  • Claudius Ptolemäus – Wikipedia

    Dieser Artikel behandelt den Mathematiker und Geographen. Andere Personen mit diesem Namen siehe unter Ptolemaios.

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Ptolemäus I. Soter

Enzyklopädieartikel

Ptolemäus I. Soter (um 367 bis 283 v. Chr.), Satrap (seit 323 v. Chr.), später König im hellenistischen Ägypten (305-283 v. Chr.), Begründer der Ptolemäischen Dynastie, Sohn des Makedonen Lagos. Ptolemäus war ein Jugendfreund und später einer der führenden Feldherren Alexanders des Großen, als der er sich auf den Feldzügen Alexanders hohe Verdienste erwarb. Nach Alexanders Tod 323 v. Chr. erhielt Ptolemäus bei der Aufteilung des Reiches unter den Diadochen die Satrapie Ägypten. 322/321 v. Chr. schloss er sich der Koalition gegen den Reichsverweser Perdikkas an, der die Nachfolge Alexanders als König des Gesamtreiches anstrebte und 321 v. Chr. während des Kampfes gegen Ptolemäus umkam.

In der Folge konzentrierte sich Ptolemäus auf die Konsolidierung seiner Satrapie zu einem unabhängigen Staat; ab 315 griff er wieder in die Diadochenkriege ein und kämpfte meist mit Erfolg gegen Antigonos I. Monophthalmos und Demetrios I. Poliorketes; außerdem konnte mit seiner Unterstützung Seleukos I. in seine Satrapie Babylonien zurückkehren. 305 v. Chr. nahm Ptolemäus zum Zeichen seiner Unabhängigkeit den Königstitel an. Im folgenden Jahr befreite er Rhodos von der Belagerung durch Demetrios, was ihm den Beinamen Soter (griechisch, „Retter”) und göttliche Verehrung einbrachte. Nach der Niederlage des Antigonos in den Diadochenkriegen 301 v. Chr. erhielt Ptolemäus, obwohl er selbst an dieser Phase des Krieges nicht beteiligt war, Teile Syriens, was in den folgenden eineinhalb Jahrhunderten immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Seleukiden führte. Um 298 v. Chr. hatte er sich zudem in den Besitz der Cyrenaika gebracht und um 294 v. Chr. Zypern seiner Herrschaft unterworfen. Daneben tat sich Ptolemäus als Förderer der Künste und der Wissenschaften hervor; er gründete u. a. die Bibliothek von Alexandria und verfasste eine durch Arrian überlieferte Geschichte der Feldzüge Alexanders des Großen. 285 v. Chr. erhob er seinen Sohn Ptolemäus II. zum Mitregenten. Ptolemäus I. starb Ende 283 v. Chr.

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