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Königgrätz

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Schlacht bei KöniggrätzSchlacht bei Königgrätz

Königgrätz (tschechisch Hradec Králové), Stadt im Norden der Tschechischen Republik, in Ostböhmen. Königgrätz liegt am Zusammenfluss der Flüsse Adler und Elbe. Die Altstadt mit ihren vielen mittelalterlichen Gebäuden liegt zwischen den beiden Flüssen. Die gotische Kathedrale im Zentrum der Stadt stammt aus dem 14. Jahrhundert. Ebenfalls in der Altstadt liegen die ehemalige Jesuitenkirche (17. Jahrhundert), das alte Rathaus (16. Jahrhundert, um die Mitte des 19. Jahrhunderts erneuert) und das ehemalige Bischofspalais (Anfang des 19. Jahrhunderts). In der Neustadt am Westufer der Elbe finden sich zahlreiche Jugendstilbauten. Wirtschaftliche Bedeutung haben u. a. die Herstellung von Musikinstrumenten, der Maschinenbau und die chemische Industrie. Bereits vor dem 11. Jahrhundert bestand an der Stelle des heutigen Königgrätz eine Siedlung. Durch die Lage an einer Handelsstraße von der Donau zur Ostsee gewann diese Siedlung rasch an Bedeutung. 1255 erhielt Königgrätz das Stadtrecht, 1664 wurde es Bischofssitz. In dem nahe gelegenen Sadová errang Preußen 1866 einen entscheidenden Sieg über Österreich. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 97 200.

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