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Umbrien

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Umbrien (italienisch Umbria), mittelitalienische Region in den Apenninen. Sie grenzt im Westen an die Region Toskana, im Süden an die Region Latium sowie im Osten und Norden an die Region Marken. Umbrien besteht aus den Provinzen Perugia und Terni. Die Hauptstadt ist Perugia. Weitere wichtige Städte sind Terni, Orvieto, Gubbio und Spoleto.

Die Region wird größtenteils – bis auf die Ebene des oberen Tibertals – von den Gebirgszügen der Apenninen sowie waldreichen Hügellandschaften eingenommen. Bedeutende Gewässer sind der Trasimenische See sowie die Flüsse Tiber und Nera. Umbrien gilt als die wasserreichste Region der italienischen Halbinsel.

Wichtigster Wirtschaftszweig ist die Landwirtschaft, neben Ackerbau wird auch Viehzucht betrieben. Zu den bedeutendsten Agrarerzeugnissen gehören u. a. Wein, Öl, Getreide, Obst und Gemüse. Von wirtschaftlicher Bedeutung sind außerdem der Fremdenverkehr und das produzierende Gewerbe, u. a. mit Eisen-, Textil-, Nahrungsmittel- und keramischer Industrie. Die meisten Produktionsbetriebe befinden sich in den Städten Perugia, Terni und Orvieto.

Der Name der Region geht auf den italischen Volksstamm der Umbrer zurück, der sich um 1 000 v. Chr. am oberen Tiber ansiedelte. Nach der Pippin’schen Schenkung 754 fiel Umbrien, das sich im 6. und 7. Jahrhundert unter langobardischer und byzantinischer Herrschaft befunden hatte, an den Kirchenstaat. Allerdings konnte die Region auf Grund des jahrhundertelangen Widerstands der umbrischen Städte erst im 15. Jahrhundert endgültig in den Vatikanstaat eingegliedert werden.

Umbrien umfasst eine Fläche von 8 456 Quadratkilometer. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 873 000.

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