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  • Mission (Christentum) – Wikipedia

    Mission wird im Christentum als Verkündigung des christlichen Glaubens (Evangelium) an Menschen verstanden, die nicht an Jesus Christus glauben oder sich innerlich von ihm ...

  • Mission – Wikipedia

    Mission (aus lat.: mittere = entsenden, schicken, werfen und gehen lassen) steht für: Auftrag, eine Aufforderung zu einer bestimmten Handlung; Verbreitung einer religiösen Lehre ...

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Mission

Enzyklopädieartikel
Artikelgliederung
1

Einleitung

Mission (lateinisch missio: Sendung), Verbreitung einer Religion, wobei Anhänger für diese gewonnen werden. Die wichtigsten missionarischen Religionen der Welt sind das Christentum, der Buddhismus und der Islam.

2

Christentum

Das Christentum, das zuerst von den Aposteln, insbesondere Paulus, verbreitet wurde, ist dem Wesen nach eine missionarische Religion.

2.1

Frühe Kirche

Das Christentum breitete sich schnell in Nordafrika (Äthiopien und Alexandria, Ägypten), in Kleinasien und, bis zum 3. Jahrhundert, auch in Indien aus. Im 7. Jahrhundert hatte es China erreicht. Ähnlich wurden Griechenland, Armenien und die italienische Halbinsel sowie Nordeuropa christianisiert. Zwischen dem 5. und dem 9. Jahrhundert hatte sich das Christentum nach Norden bis Grönland und Island ausgedehnt und auch bei den Slawen Fuß gefasst. Von Rom aus wurde das Christentum durch Missionare wie den heiligen Patrick, den heiligen Augustinus von Canterbury und den heiligen Bonifatius verbreitet. In der byzantinischen Kirche missionierten Kyrillos und Methodios die Slawen.

Als die Kirche wuchs, wurde die Missionstätigkeit von religiösen Orden systematisiert. Diese brachten die Lehren der Kirche nach Nord- und Südamerika und in den Fernen Osten.

2.2

Nach der Reformation

Die Reformation führte dazu, dass einerseits die Protestanten eine Mission gründeten und andererseits die römisch-katholische Kirche ihre Missionstätigkeit steigerte. 1622 wurde in Rom die Päpstliche Kongregation für die Glaubensverbreitung (Congregatio de Propaganda Fide) ins Leben gerufen. Seither stehen in der römisch-katholischen Kirche alle Missionstätigkeiten unter der Leitung des Papstes.

Die Protestanten in England gründeten 1698 die Missionsgesellschaft Society for Promoting Christian Knowledge und 1701 die Society for the Propagation of the Gospel in Foreign Parts, die für die Mission englischer Siedler in den Kolonien zuständig war. Einer der berühmtesten Missionare nach der Gründung der USA war der in England geborene Presbyterianer John Eliot, der auch als der „Apostel der Indianer” bezeichnet wurde. Im Lauf des 18. Jahrhunderts entstanden in vielen europäischen Ländern Missionsgesellschaften, u. a. die London Missionary Society, die 1795 gegründet wurde. Bekannte Missionare dieser Zeit waren der englische Baptist William Carey und der Anglikaner Henry Martyn, die den christlichen Glauben in Indien verbreiteten.

Franziskaner und Jesuiten missionierten im Westen Nordamerikas. Zu den bekanntesten Missionaren gehörten Junípero Serra, ein spanischer Franziskaner, und der italienische Jesuit Eusebio Francisco Kino.

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