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Windows Live® Suchergebnisse OmanEnzyklopädieartikel
Artikelgliederung
Einleitung; Physische Geographie; Bevölkerung; Bildung und Kultur; Verwaltung und Politik; Wirtschaft; Geschichte
Oman, Sultanat im Nahen Osten, im Südosten der Arabischen Halbinsel, grenzt im Norden an den Golf von Oman, im Osten und Süden an das Arabische Meer, im Südwesten an die Republik Jemen, im Westen an Saudi-Arabien und im Nordwesten an die Vereinigten Arabischen Emirate. Zum Territorium des Staates gehört auch die strategisch wichtige Exklave Ruus el Djibal, ein Landvorsprung in der Straße von Hormus, zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman. Dieses Kap wird vom Rest des Landes durch das Territorium der Vereinigten Arabischen Emirate getrennt. Die Staatsgrenzen im Landesinneren sind nicht exakt festgelegt. Die Fläche Omans beträgt offiziell 309 500 Quadratkilometer. Hauptstadt von Oman ist Maskat.
Im Norden liegt das Omangebirge mit dem 3 035 Meter hohen Jabal ash Sham als höchster Erhebung des Landes. Dem Gebirge ist im Norden und Osten die schmale Küstenebene Al Batinah, die den wirtschaftlichen Kernraum des Landes umfasst, vorgelagert. Nach Westen flacht das Omangebirge zu den inneren Wüstengebieten hin ab, die in die Sandwüste Rub el Khali übergehen. Im Süden, in der Provinz Dhofar, hat Oman Anteil am Rand der Arabischen Tafel. In den Karabergen, im äußersten Südwesten, werden 1 680 Meter Höhe erreicht.
Während das Klima im Landesinneren heiß und trocken ist, herrscht an der Küste eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die mittlere Jahrestemperatur liegt landesweit bei etwa 28 °C. Die Niederschlagsmengen betragen in den küstennahen Gebieten um 100 Millimeter, in höheren Lagen bis 500 Millimeter im Jahr.
Mit Ausnahme der Oasen, in denen ausgedehnte Dattelpalmenbestände wachsen, gedeihen in den trockenen Regionen vor allem Dornsträucher und Büschelgräser. Im feuchteren Bergland sind Zedern, Ölbäume, Wacholder und Wolfsmilchgewächse verbreitet; in Dhofar (siehe Weihrauchstraße) gedeihen Weihrauchbäume. Oman ist für Millionen Zugvögel als Rastplatz und Überwinterungsgebiet von großer Bedeutung. Es wurden 454 Vogelarten nachgewiesen, u. a. Wiedehopf, Bienenfresser, Smaragdspint (wie der Bienenfresser ein Rackenvogel), Jerichonektarvogel, Stein-, Zwerg- und Habichtsadler, Fahlkauz, Streifenohreule, Halsbandsittich und Wüstenrabe. Zur Säugetierfauna gehören Raubtiere wie Arabischer Wolf (eine kleine Unterart des Wolfes), Streifenhyäne, Honigdachs, Leopard und Karakal. Das Arabian Oryx Sanctuary im Südosten des Landes dient dem Schutz der Weißen Oryxantilope und anderer Huftierarten. Bedrohte Arten wie Wolf und Leopard sind durch Jagdverbote geschützt. Die Reptilienfauna ist durch 53 Arten von Echsen und 28 Schlangenarten repräsentiert, in den Küstengewässern leben Meeresschildkröten.
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