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  • Palmen - Pflege der Palme Phoenix canariensis, dactylifera, reclinata ...

    Palmen: Beschreibung und Pflegeinfos zur Palme Phoenix canariensis (Kanarische Dattelpalme), dactylifera (Echte Dattelpalme), reclinata (Senegaldattelpalme), roebelenii ... ...

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    ... Echte Dattelpalme. Besonders hervorzuheben ist die Echte Dattelpalme (Phoenix dactylifera), die in den afrikanischen und vorderasiatischen Oasen die wichtigste Nutzpflanze in der ...

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Dattelpalme

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DattelpalmeDattelpalme

Dattelpalme, Palmengattung mit 13 zweihäusigen Arten.

Die Echte Dattelpalme stammt aus Nordafrika, Südwestasien und Indien; heute wird sie in allen sehr warmen, trockenen Regionen der Welt kultiviert. Ihr Stamm wächst gerade, kann eine Höhe von 18 Metern erreichen und ist mit den breiten Blattbasen der abgeworfenen oder zur Pflege abgeschnittenen Wedel bedeckt. An seinem Ende trägt er eine Krone aus wachsgrünen, circa drei Meter langen Wedeln und eine Anzahl verzweigter Blütenstände. Ein weiblicher Baum produziert etwa 200 bis 1 000 Datteln, wobei ein einziger Fruchtstand bis zu 200 Datteln aufweisen und maximal zwölf Kilogramm wiegen kann. Da Dattelpalmen mehrmals jährlich Früchte tragen, erzielen manche Bäume Jahreserträge von bis zu 270 Kilogramm. Die Echte Dattelpalme bildet nach etwa acht Jahren zum ersten Mal Früchte. Ihre endgültige Reife erreicht sie im Alter von etwa 30 Jahren, und nach etwa 100 Jahren beginnt sie abzusterben.

Seit langer Zeit wird die Befruchtung auf folgende Weise sichergestellt: Aus den Kronen der wenigen männlichen Palmen werden kurz vor dem Reifwerden die Blütenstände entnommen und in die Kronen der weiblichen Palmen gehängt. Aus den nun ausreifenden Staubgefäßen verbreitet der Wind die Pollen im Palmenhain, so dass die weiblichen Blüten bestäubt und letztlich befruchtet werden.

In weiten Teilen Nordafrikas und in Arabien stellen Dattelpalmen ein sehr wertvolles Besitztum dar. Datteln sind dort ein Hauptnahrungsmittel. Der fleischige Teil der Frucht enthält durchschnittlich 58 Prozent Zucker und je 2 Prozent Fett, Protein und Mineralstoffe. Die Stiele der Palmblätter werden für Flechtarbeiten wie etwa Körbe verwendet; die Spreiten (Blattflächen) werden zu Taschen und Matten verarbeitet. Die Fasern beider Blattteile dienen zur Herstellung von Tauwerk und Seilen.

Eine andere Art, Phoenix sylvestris, wird in Indien wegen ihres Pflanzensaftes angebaut. Der Saft kann zu Rohzucker eingekocht werden, außerdem ist er als Erfrischungsgetränk und zur Herstellung von Palmwein (Toddy) geeignet. Aus Palmwein kann Arrak, ein Branntwein, hergestellt werden.

In Regionen, wo an Dattelpalmen keine Früchte reifen, weil es zu kalt ist, werden Palmen häufig als Zierpflanzen gezogen. Dazu gehören Phoenix zeylanica mit ihrem silbrig blauen Blattkleid und die Zwerg-Dattelpalme, eine kleine Spezies, die sich als Treibhaus- oder Zimmerpflanze großer Beliebtheit erfreut. Die eindrucksvollste Palme im südlichen Europa ist wohl die Kanarische Dattelpalme mit ihrem massiven Stamm und der prächtigen Krone. Sie wird auch gerne als Alleebaum gepflanzt.

Systematische Einordnung: Dattelpalmen bilden die Gattung Phoenix der Familie Palmae. Die Echte Dattelpalme wird als Phoenix dactylifera klassifiziert und die Zwerg-Dattelpalme als Phoenix roebelenii. Die Kanarische Dattelpalme heißt botanisch Phoenix canariensis.

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