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    Dieser Artikel behandelt die Vogelfamilie; zur australischen Sprache Kakadu siehe Kakadu (Sprache).

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Kakadus

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GelbhaubenkakaduGelbhaubenkakadu

Kakadus, Unterfamilie der Papageien mit 17 Arten. Kakadus kommen in Australien, Südostasien und auf den Philippinen vor. Sie sind durch aufrechte Federkämme und kräftige, stark gekrümmte Schnäbel gekennzeichnet. Der Unterschnabel ist breiter als der Oberschnabel. Die meisten Arten sind weiß, einige auch grau, rosa oder schwarz mit leuchtenden Gefiederzeichnungen. Der Gelbhaubenkakadu besitzt beispielsweise eine auffallende gelbe Haube. Die Körpergröße der meisten Arten reicht von 30 bis 52 Zentimeter; die größte Art, der Gelbohr-Rabenkakadu, erreicht 67 Zentimeter. Der Name Kakadu ist von dem malaiischen kakatua abgeleitet, das Kneifzange bedeutet.

Kakadus ernähren sich von Pflanzen und können gelegentlich als Schädlinge an Feldfrüchten auftreten. Das Balzverhalten der geselligen Vögel beinhaltet Verhaltenselemente wie gegenseitige Gefiederpflege und Fütterung. Das Nest mit zwei bis vier Eiern wird in Baumhöhlen oder Felsspalten errichtet. An der Brutpflege sind beide Eltern beteiligt. Die Jungen schlüpfen nach einer Brutdauer von 21 bis 30 Tagen.

Systematische Einordnung: Kakadus bilden die Unterfamilie Cacatuinae der Familie Psittacidae in der Ordnung Psittaciformes. Die wissenschaftliche Bezeichnung des Gelbhaubenkakadus lautet Kakatoe galerita, der Gelbohr-Rabenkakadu heißt Calyptorhynchus funereus.

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