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  • Flamingos – Wikipedia

    Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen werden unter Flamingo (Begriffsklärung) aufgeführt.

  • Frohnau Flamingos

    Frohnau Flamingos, Baseballverein in Berlin. ... News vom 21.9.2008 +++ Challengers gewinnen souverän den Challingos-Cup 2008! +++ Team 1 muss im letzten Saisonspiel ...

  • Flamingos

    Flamingos sind 1-2 m große Wasservögel mit langen, sehnigen Beinen und Schwimm- füßen; sie bewohnen die alkali- oder salzhaltigen Lagunen Afrikas, Asiens, Amerikas und Europa

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Flamingos

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Roter FlamingoRoter Flamingo

Flamingos, Familie schlanker weiß- und rosafarbener Vögel, mit fünf Arten, die eine eigene Ordnung bilden.

Flamingos zeichnen sich durch außergewöhnlich lange Beine und lange, sehr bewegliche Hälse aus. Ihre Verwandtschaftsverhältnisse zu anderen Vögeln sind ungeklärt. Trotz ihrer Ähnlichkeit mit den Reihern und Ibissen sind sie vermutlich mehr mit den Gänsevögeln verwandt. Die Schnäbel sind in der Mitte abgeknickt und mit einem speziellen Filterapparat ausgestattet, welcher der Nahrungsaufnahme dient. Bei der Nahrungsaufnahme tauchen Flamingos den Kopf unter Wasser und führen mit dem nach unten gerichteten Oberschnabel kreisförmige Bewegungen im Schlamm durch. An den Seiten tragen die Schnäbel kleine, querstehende Hornplatten, so genannte Lamellen. Das eingesaugte Wasser wird durch den Lamellenapparat ausgepresst, wobei die Nahrung – Krebstiere, Insektenlarven, Weichtiere, etc. – herausgefiltert wird.

Die größte Art ist der Rosaflamingo mit zwei Unterarten, einer kräftig rot gefärbten und einer heller gefärbten. Die dunkel gefärbte Unterart brütet in der Karibik, von Yucatàn und den Westindischen Inseln bis zur Küste im Nordosten Südamerikas. Der hellere Flamingo ist in Eurasien beheimatet. Er kommt im Mittelmeerraum, in Afrika und weiter östlich bis Indien vor. Die Männchen der beiden Unterarten erreichen eine Größe von 155 Zentimetern. Der Rosaflamingo brütet in stehenden Gewässern oder auf niedrigen Inseln in flachen Teichen, Salzpfannen und Lagunen. Er baut seine Nester in Form von kegelförmigen Schlammhügeln. An der Spitze befindet sich eine leichte Vertiefung, in welche ein Ei (selten zwei) gelegt wird. Die Jungen verlassen nach einer Woche das Nest, werden jedoch noch etwa vier weitere Wochen mit einem hervorgewürgten Sekret von beiden Eltern gefüttert, bis der Filterapparat so weit entwickelt ist, dass sie sich selbst ernähren können.

Der südamerikanische Chileflamingo ist ein wenig kleiner als der Rosaflamingo. Er ist hellrosa gefärbt und trägt leuchtend rote Streifen auf dem Rücken. Er brütet in hochgelegenen Salzseen der Anden sowie dem Tiefland im äußersten Süden Südamerikas. Zwei weitere Arten kommen ebenfalls in den Anden vor: der Anden- oder Gelbfußflamingo und der Kurzschnabelflamingo. Die kleinste und häufigste Art ist der Zwergflamingo, der weltweit mit etwa fünf Millionen Tieren verbreitet ist. Er kommt von Ostafrika bis Indien vor. Auf Salzseen in Kenia gab es seit dem Ende des 20. Jahrhunderts mehrmals Massensterben unter den Zwergflamingos; so starben 2006 etwa 30 000 Tiere dieser Art. Eine mögliche Ursache besteht darin, dass sich giftige Cyanobakterien stark vermehrt haben, weil die Wasserspiegel der Seen durch das Ableiten von Wasser gesunken sind.

Systematische Einordnung: Flamingos bilden die Familie Phoenicopteridae der Ordnung Phoenicopteriformes. Die wissenschaftliche Bezeichnung des Rosaflamingos lautet Phoenicopterus ruber. Die leuchtend rote Unterart wird mit Phoenicopterus ruber ruber und die hellere Unterart mit Phoenicopterus ruber roseus bezeichnet. Der Chileflamingo trägt die Bezeichnung Phoenicopterus chilensis, der Andenflamingo Phoenicopterus andinus, der Kurzschnabelflamingo Phoenicopterus jamesi und der Zwergflamingo die Bezeichnung Phoenicopterus minor.

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