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Windows Live® Suchergebnisse Robert MotherwellEnzyklopädieartikel
Robert Motherwell (1915-1991), amerikanischer Maler und Kunstschriftsteller, einer der Begründer des Abstrakten Expressionismus. Motherwell stammte aus Aberdeen (Washington) und studierte u. a. am Otis Art Institute und an der California School of Fine Arts. Bestimmend für seine Hinwendung zur Malerei wurde die Begegnung mit Matta Echaurren und den im Exil lebenden Surrealisten. Die erste Einzelausstellung seiner abstrakten Bilder (The Art of This Century), die 1944 in Peggy Guggenheims New Yorker Galerie stattfand, machte Motherwell in den USA weithin bekannt. Er vertrat sein Land bei den Biennalen in Venedig (1950) und São Paulo (1961). Seine bekanntesten Werke sind The Crossing (1948, Rockefeller Collections, New York) und seine seit der ersten Hälfte der fünziger Jahre entstandenen Elegien für die spanische Republik – eine Serie großformatiger Schwarzweißbilder, deren Kompositionsprinzip (vertikale schwarze Balken auf weißem Grund, die durch ovale Elemente verbunden sind) an Hans Arp und das Spätwerk von Henri Matisse erinnert (u. a. 1961, Metropolitan Museum of Art, New York). 1948 gründete Motherwell mit William Baziotes, Barnett Newman und Mark Rothko die Kunstschule Subjects of the Artists, die zu einem Sammelpunkt der amerikanischen Avantgarde wurde. Er unterrichtete am Black Mountain College in North Carolina und am Hunter College in New York. 1944 bis 1951 gab Motherwell die kunsttheoretische Reihe Documents of Modern Art heraus und verfasste die Abhandlungen The Dada Painters and Poets und Modern Artists in America (1951, gemeinsam mit Ad Reinhardt). Seine vergleichsweise intellektuelle Version des Action Painting wird zu den bedeutendsten Erscheinungsformen des Abstrakten Expressionismus gerechnet.
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