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Demokratische Partei (Democratic Party), eine der beiden dominierenden politischen Parteien der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Entstehung der Partei geht zurück auf die Bewegung, die sich um Thomas Jefferson in den neunziger Jahren des 18. Jahrhunderts gegen die Politik Präsident George Washingtons formierte. Diese ursprünglich Republikanische Partei und später Demokratisch-Republikanische Partei spaltete sich während des Präsidentschaftswahlkampfes von 1828 in zwei Gruppierungen. Eine, die National-Republikanische Partei, ging in der Whig-Partei auf (1834), die andere wurde zur Demokratischen Partei. Nach 1830, unter den Präsidenten Andrew Jackson und Martin Van Buren, entwickelte die Demokratische Partei ihr eigentliches Profil. In der Außenpolitik setzte sie auf Stärke, in der Wirtschafts- und Sozialpolitik sollte sich der Staat weitgehend zurückhalten. Zwischen 1828 und 1856 gewannen die Demokraten sechs von acht Präsidentschaftswahlen und kontrollierten gewöhnlich den Kongress. Ein Rückschlag in der Wählergunst, der u. a. durch die Haltung der Republikaner in der Sklavenfrage bedingt war, veränderte Mitte der fünfziger Jahre die Partei tief greifend. Nach einer katastrophalen Wahlniederlage schlossen sich viele Demokraten der aufkommenden Republikanischen Partei an. 1860 spaltete sich die Partei. Die nachfolgenden Präsidentschaftswahlen gewann der Republikaner Abraham Lincoln. Von 1860 bis 1932 waren die Republikaner die vorherrschende politische Kraft in den USA, deren Dominanz die Demokraten nur vorübergehend brechen konnten. Die tiefe Wirtschaftskrise nach 1929 und die Regierung des Demokraten Franklin D. Roosevelt brachten den Umschwung. Die Demokraten gewannen ein neues Profil in der Sozial- und Wirtschaftspolitik (New Deal) und eroberten neue Wählerstämme vor allem auch in den unteren Schichten. Franklin D. Roosevelt gewann die Präsidentenwahlen viermal hintereinander, und die Demokraten kontrollierten den Kongress in den Jahren von 1933 bis 1981 mit Ausnahme von vier Jahren durchgehend. Abermals ein Symbol für einen demokratischen Aufbruch war die Wahl von John F. Kennedy 1960. Dessen Wahlkampf wurde 1992 von Bill Clinton erfolgreich kopiert, der nach 17 Jahren republikanischer Präsidentschaft (Richard Nixon, Gerald Ford, Ronald Reagan, George Bush) das Weiße Haus wieder unter demokratische Führung brachte, ab 1994 aber gegen eine republikanische Kongressmehrheit regieren musste. Mit der Niederlage des demokratischen Präsidentschaftskandidaten, des amtierenden Vizepräsidenten Al Gore, gegen den Republikaner George W. Bush endete 2001 die achtjährige demokratische Regierung wieder. Die Machtverhältnisse im Kongress verschoben sich zugleich nur wenig zugunsten der Demokraten: Sie hatten nun die Hälfte der Senatssitze inne, im Repräsentantenhaus behaupteten weiterhin die Republikaner knapp die absolute Mehrheit. Sowohl bei den Wahlen 2002 als auch 2004 mussten die Demokraten allerdings Verluste hinnehmen; nun verfügten die Republikaner in beiden Häusern des Kongresses jeweils klar über die absolute Mehrheit der Sitze. 2006 gewannen die Demokraten jedoch aufgrund der wachsenden Opposition gegen die Regierung Bush, insbesondere ihre Irak-Politik, in beiden Häusern des Kongresses die Mehrheit zurück. Kandidat der Demokraten für die Präsidentschaftswahlen 2008 wurde der 1961 in Honolulu geborene Barack Obama – der erste afroamerikanische Bewerber um das Amt des US-Präsidenten.
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