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  • Parthenogenese – Wikipedia

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  • Parthenogenese

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Parthenogenese

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WasserflöheWasserflöhe

Parthenogenese oder Jungfernzeugung, Entstehung eines Lebewesens aus einer unbefruchteten Keimzelle (Gamete).

Im Tierreich ist Parthenogenese bei Insekten wie Blattläusen und Hautflüglern sehr verbreitet; in anderen wirbellosen Gruppen kommt sie seltener vor, man findet Jungfernzeugung jedoch u. a. bei Rädertieren und Wasserflöhen. Parthenogenese wurde außerdem sowohl bei Knochenfischen als auch bei Knorpelfischen nachgewiesen: Die Eier von Amazonenkärpflingen (Poecilia formosa), deren Spezies fast ausschließlich aus Weibchen besteht, werden zwar von Männchen nahe verwandter Arten besamt, die Spermien dringen jedoch in der Regel nicht in die Eizellen ein; die Weibchen geben deshalb nur ihr eigenes Erbmaterial an die Nachkommen weiter. Auch für Schaufelnasen-Hammerhaie wurde nachgewiesen, dass Weibchen ohne Befruchtung Junge zur Welt bringen können (Biology Letters, 2007). Manche Reptilien (Schlangen und Echsen) können sich ebenfalls durch Parthenogenese fortpflanzen. Wenn im Pflanzenreich Früchte ohne Befruchtung entstehen, spricht man von Parthenokarpie; solche Früchte enthalten keine Samen.

Siehe auch ungeschlechtliche Fortpflanzung

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